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Bauwagen der Demokratie – Aktion 2013

ArtFakt e.V. präsentiert:

Videodoku 2012

Kunst u. Kulturprojekt: „Bauwagen der Demokratie“,

mobiles offenes Atelier im öffentlichen Raum –

Forum für ein besseres gesellschaftliches Zusammenleben,

Forum für Künstler und Interessierte mit Teilhabe in Wort und Tat –

Filme und Fotos aus 2012

Freitag, den 22.02  ab 21:30 Uhr
Kulturcafé Solaris 53 e.V.
Kopernikusstr. 53
40225 Düsseldorf – Bilk


Tel.: 0211 / 311 95 37 (zu den Öffnungszeiten)
http://www.solaris53.org/index.php?/programm/februar-2013/

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Künstler Rolf Langhans muss sein Atelier räumen

28.04.2012

Ein spektakuläres Graffiti ziert das Holzgebäude auf dem Bahnareal, in dem der Performance-Künstler Rolf Langhans lebt und arbeitet.  Bild: Volk

Der Performancekünstler Rolf Langhans muss das Holzgebäude, in dem er sein Atelier und Wohnung hat, bis Ende Juni 2012 räumen. Die Stadt besteht auf der Einhaltung eines einvernehmlichen Vergleiches vor dem Amtsgericht Sigmaringen.

„Das ist ein einvernehmlicher Vergleich und Verträge sind einzuhalten“, bezog Bürgermeister Thomas Kugler im Gemeinderat Stellung um die geplante Räumung des Ateliers von Rolf Langhans vom Bahnareal (der SÜDKURIER berichtete). Der Performancekünstler muss bis spätestens 30. Juni aus dem Holzgebäude ausgezogen sein, lautet ein von den Anwälten der beiden Parteien vor dem Amtsgericht Sigmaringen am 9. August 2011 ausgehandelter Vergleich. Dabei habe sich die Stadt aus Wertschätzung gegenüber der Person und Kunst Rolf Langhans gegenüber großzügig gezeigt, erklärte Kugler, dass die Deutsche Bahn als ehemaliger Grundstückseigentümer dem Künstler schon Ende 2007 gekündigt hatte. Nach dem Kauf des Bahnareals durch die Stadt habe sich die Bahn aber nicht mehr darum gekümmert, so dass das Mietverhältnis quasi von der Stadt übernommen wurde. Konkret gab es vom 1. Juli 1989 bis 30. Juni 2004 einen Mietvertrag mit einem Herrn Reichle, der die 250 Quadratmeter großen Räume des Holzgebäudes zur Lagerung von Messe-Konstruktionen anmietete. „Das Gebäude ist nicht zu Wohnzwecken tauglich“, zitierte Kugler Paragraf 2 dieses alten Vertrages. Tatsächlich verfügt die Holzkonstruktion über keinen Entsorgungsanschluss und von Seiten der Eigentümer wurde die Duldung, dass Rolf Langhans dort wohnen könne, nie ausgesprochen. Nach dem gerichtlichen Vergleich 2011 habe die Stadt auf die sofortige Räumung verzichtet, da man das Gelände nicht benötigte, ergänzte der Rathauschef, dass man dem Künstler eine Frist bis zum 30. Juni 2012, also das komplette erste Halbjahr für den Aus- beziehungsweise Umzug gewährte. Die Stadt habe sich darüber hinaus bereit erklärt, die Beseitigungskosten für das Gebäude zu übernehmen.

In den vergangenen Wochen hatte die vorgesehene Räumung des Ateliers Langhans für Gesprächsstoff in der Pfullendorfer Öffentlichkeit und einigen Solidaritätsadressen für den Performancekünstler gesorgt. Nachdem Bürgermeister Kugler die Sachlage erläutert hatte, gab es von Seiten des Gemeinderates keine Nachfrage.

 

Von:

http://atelierfuernichts.wordpress.com/


traurig genug herr kugler
kunst braucht raum
und ohne raum
keine kunst

traurig genug herr kugler

by. lz

JEWYO RHII
„WALL TO TALK TO“
2. März – 6. April 2012

In ihrer vierten Ausstellung in meiner Galerie stellt die in Seoul und New York lebende koreanische Künstlerin Jewyo Rhii einen Dialog zwischen zwei ihrer künstlerischen Projekte her, die in einem Abstand von zehn Jahren entstanden sind.

Es handelt sich um das Projekt „Wall To Talk To“, das sowohl dem Titel der dritten  Open House ‚NIGHT STUDIO’ –Reihe entspricht, wie auch der Name der selbstgebauten Schreibmaschinen ist, die Jewyo Rhii 2011 in ihrem Atelier in Itaewon, einem Stadtteil

von Seoul gezeigt hat – und um ihr dreijähriges Zeichnungsprojekt „TWO“, das 2005 als Buch veröffentlicht wurde und mehr als 100 von der Künstlerin erfundene „Haltungen“ enthält „für zwei schwache und müde Menschen in einem privaten Bereich“.

Das Projekt TWO thematisiert Gefühle der Unzulänglichkeit und Absurdität, die dadurch entstehen, dass man einen physischen Körper als isolierte Einheit besitzt.

Die Schreibmaschinenserie „Wall to Talk To“ stellt einen Weg dar, sich in einem fast absurden Ausmaß mit dem Prozess des schriftlichen Ausdrucks auseinanderzusetzen, sie verweist auf die Unmöglichkeit der Kommunikation zwischen verschiedenen Personen.

In dieser Ausstellung zeigt Jewyo Rhii die Originalzeichnungen des Projekts TWO zusammen mit ihren jüngsten Arbeiten, einer Serie selbstgebauter Schreibmaschinen.

Jede Schreibmaschine hat ihre eigene Geschichte bzw. ihr eigenes Thema, das nur von ihr reproduziert werden kann und von ihr auf die Wand gedruckt wird.

Die Schreibmaschinen werden so zu Apparaturen des Geschichtenerzählens.

Die Kombination dieser beiden Projekte, die im Abstand von zehn Jahren am gleichen Ort realisiert worden sind, wirft ein neues Licht auf Rhiis Wahrnehmung

von Körperlichkeit  und die Problematik körperlicher und sprachlicher Verständigung.

GALERIE URSULA WALBRÖL

Mutter-Ey-Str. 5
40213 düsseldorf

Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-19 Uhr,Sa 12-16 Uhr
und nach Vereinbarung
tel: 0049 (0)211 3180223
fax: 0049 (0)211 3180225

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