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Rechtzeitig zur Einweihung der Steinplastik die schon für sehr viel Aufregung in der Stadt gesorgt hatte, waren wir am Landhaus Mönchenwerth um den Ansprachen zu lauschen. Der Himmel sah zwar sehr bedrohlich aus aber es fielen noch keine Tropfen aus den Wolken, hier in Meerbusch oder Lörrick. Wieso „oder“ ? Das Denkmal steht auf Düsseldorfer Boden, obwohl die es ja gar nicht haben wollten, oder doch? Karl Heinz Theisen (Heinrich Heine Freundeskreis) sprach mit Dieter Spindler (Bürgermeister von Meerbusch) ob man Anatols Werk nicht in Meerbusch installieren kann, da es auf dem Boden der Landeshauptstadt scheinbar nicht aufgestellt werden sollte. Der bemühte sich und innerhalb eines halben Jahres gab es Freitag den 05. Juli um 15:00 die Veröffentlichung – wo genau auch immer … Gut gemacht Karl Heinz Theisen, gut gemacht Dieter Spindler. Nachdem dann nun Dr. Filz aus dem Düsseldorfer Kulturdezernat der Neusser Stadtsparkasse und den anwesenden für das Erscheinen gedankt hatte, kam der langjährige  Schüler und Freund Joseph Beuys, der Anatol zu Wort. Er freute sich über seine Arbeit im öffentlichen Raum aber ging nicht auf das Tohu-Wabohu um seinen Beuys-Kopf ein, außer das da ein Insider etwas verstanden haben könnte, aber von denen waren ja einige anwesend. Und zu guter letzt wurde dann doch noch intern darüber geredet. Zumindest von den Kunstbetroffenen …

Fritz Wegeleben, Bernd Schwarzer und meine Wenigkeit erlebten einen kulturell ansprechenden Nachmittag und wurden trotz Gewitterwarnung auf die richtigen Wege geführt ohne auch nur einen einzigen Tropfen abzubekommen. Hier zeige ich noch einige Fotos vom Event:

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Anschließend fuhren wir noch mit Bernd Schwarzer auf die Hüttenstrasse wo wir uns später trennten. 

Einfühlsamer Nachmittag …,  in allen Beziehungen …, 
😉 AJ

An 05. August 2008 gab Karl-Heinz Theisen im „Theater an der Kö“ seinen Geburtstags-Empfang. Es trafen sich Kunst und Kapital mit Politik und Wirtschaft. Viel Prominenz war auch dabei.

Mein erster Gedanke: 
“Guten Menschen Gesellschaft zu leisten ist die beste Methode, selbst ein guter Mensch zu werden.” Miguel de Cervantes (1547-1616), span. Dichter

 
 

 

Viele Geburtstagsgrüße
ArtJanz

Das große Henkel-Rennen im August auf der Grafenberger Galopp-Rennbahn war Siegreich für das Pferd Rosenreihe, geritten von Andrasch Starke. Es war aufregend, die Quoten waren höher als erwartet. Habe mit Lady Myrian auf Platz 5,10 Euro gewonnen. Wer das Rennen über die 2200m gesehen hat, konnte die knappe Entscheidung miterleben. Siehe selbst:

Zum Schluss, nach 8 Rennen von denen ich bei 5 Starts gesetzt hatte, hielt sich mein Verlust in Grenzen. Der Tag hat mich nur ein wenig mehr als der Eintritt gekostet. Prima, denn es war sehr spassig, das Wetten. Und aufregend, wie gesagt.

Nun wünsche ich allen anderen alles Gute, auf dass sie auch ihre Wette gewinnen mögen.

Mit einem Lächeln grüßt euch der ArtJanz
🙂

Stephan von Wiese hat eine Fotoausstellung der rheinischen Künstler und der Düsseldorfer Kunst-Geschichte der letzten Jahrzehnte zusammengestellt und im Museum Kunst Palast präsentiert. Viele Besucher kamen. Darunter so manch ein Zeitzeuge. Neue Geschichte um eine Reise in die Vergangenheit der Fluxus und Happening Äera zu unternehmen. Um an das Treiben der moderne Kunst in der Stadt zu erinnern und vielleicht auch zu appelieren.

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Im Museum Kunst Palast waren die Redner nicht gut zu hören. Bei Betrachtung der vielen gut angeordneten Fotografien ließen sich aber die letzen 55 Jahre im vorbeigehen erschließen. Mittlerweile bekannt gewordene Künstler-FotografInnen lichteten hiesige Kreative ab. Ob Norden, Süden, Osten, Westen, kreative Aktionen setzten Zeichen und schrieben durch die Kamera festgehaltene Kunstgeschichte.
Die ersten Fluxustreffen mit Wolf Vostell, Joseph Beuys, Alison Knowles bis hin zu Nam Jun Paik oder Charlotte Moorman wurden auf diese Weise aktiv dokumentiert. Proteste zur Beuysentlassung oder Demonstrationen gegen den Versuch den Kunstpalast abzureißen waren Aufnahmen mit Wiedererkennungswert. Fotos vom Lüppertz-, Rinke-, Richter-, oder Klappeck-Ateliers mit den arbeitenden Artistis hatten eine Bedeutung.
Großartig !

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Die Szene dort bestand aus einer sehr interessanten Elite. Sehr viele Bekannte Köpfe oder „hab ich doch auch schon mal gesehen“-Gesichter liefen herum und schauten oft erstaunt oder cool wie immer. Der Wimhöfer wollte sofort anknüpfen, lief auf der Empore auf und ab während er den kleinen Finger zeigte.
Aber damit noch nicht genug: Ab 22:00 Uhr ging es in den Malkasten.

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(Stephan von Wiese am Mikro)

Johannes auf der Lake verabschiedete einige namhafte Kunstbeflossene die Stadt und Amt verlassen werden. Klaus Rinke, Markus Lüppertz, Armin Zweite oder den eben genannten Stephan von Wiese gehen „the way of change“.

Dann sprach man miteinander, untereinander, durcheinander…
Der Fischer fotografierte wie immer alles wobei er von 15qm großen HD-Plakaten träumte.
Marianne endeckte viele Erinnerungen und diskutierte mit Rüdiger Wich.
Gunnar redete von Diaprojektoren, Max war gut drauf und der Techel war auch da. Alexej (übrigens Stosch) hatte auch genug Gespächsstoff. Unterwegs lernte ich Michael und die französischen Freunde mit absageandiewirklichkeit.de kennen.

Alle waren sie gut drauf.

Beurteilung: Sehr Gut. Gerne wieder.

Viele Grüsse von
ArtJanz

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Zeche Zollverein. Beeindruckend.
Nachdem uns ein ortskundiger Kollege erstmal die Zeche und die nahe Umgebung anschaulich gemacht hat, da dachten wir schon das da der richtige Ort für eine Präsentation der ArtFakt Kunstaktion sein könnte. Dabei sahen wir nur die Anlage von „Schacht XII“. Dort gibt es eine freitragende 55m lange Rolltreppe zum Kongresszentrum, in den Glutfarben der Kohle illuminiert und einen restaurierten Förderturm, auch beleuchtet d.h. angestrahlt aus allen Richtungen.
Dort haben sich viele Designer-Firmen und Designer-Schulen angesiedelt. Da konnte einiges an stetigen Verkaufsständen besichtigt werden. Ein kreatives Zentrum der Stadt und der Region

KunstQuadrate
Pünktlich um 20:00 Uhr wurde eine multiple Ausstellung eröffnent. Dort gab es 3 große Hallen, vollgestopft mit kreativen Ergüssen, die zu besichtigen waren. Galerien und Künstler aus allen Bereichen präsentierten ihre Arbeiten. Fotografie, Malerei, Bildhauerei, Installationen und MultiMedia Kunst wurden auf Quadraten für den visuellen und auditiven Genuss angeboten. Quadrate, 2 m mal 2 m, vertikal (Galerien un Fotografen/innen) und horizontal (bildende Künstler/innen), das war das Konzept der großen Exibition im Mittelpunkt des Essener Kreativitäszentrums. Die Macher der „contemporay ruhr art“ ließen sogar die Anwesenden an Schaffensprozess über eine SMS-Aktion teilhaben.
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Nachdem wir hunderte von Kunstquadraten besichtigt hatten, war die Stimmung auf dem Höhepunkt, der Überblick jedoch (zumindest bei mir) dahin. Richtig großes Kino, richtig gut. Ich will jetzt nix falsches sagen, aber 500 – 700 Besucher oder mehr waren anwesend und kommunizierten rege miteinander über die einzelnen Ausstellungquadrate, von denen jedes sein eigenes Konzept besaß und erfasst werden wollte. D.h. es gab etwas zu erforschen und das Essener Publikum suchte und beschäftigte sich damit.
Wir knüpften einige, oder besser viele Kontakte mit Künstlern aus der Region und zu Galerien Bundesweit. Die Kontaktbörse für Künstler und Liebhaber war an diesem Tag in Essen auf Zeche Zollverein. Die KHE 2010 war dort bei vielen Beteiligten und Besuchern auch ein wichtiges Thema und bot weiteren Gespächsstoff. Die Kunstquadrate 08 werde ich nicht verpassen. Übrigens: Wir trafen dort auch unsere Projekleiterin von ArtFakt 2010, die Wanja Richter-Koppitz. Sie war auch richtig gut drauf… Und wenn wir unser „Triptychon mit Kunstwagen“ in Essen vorstellen können, wäre es positives Zeichen, die Zeche Zollverein auf unserer Seite zu wissen.
zeche_kunst1.jpg zeche_wanjaich.jpg
„keine atempause, geschichte wird gemacht – es geht voran“ (Zitat: Peter Hein)

Grüße
ArtJanz

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