18. April: Berauschende Kunst und rauschende Partys

Kunst und Kultur auch im Mondschein zu erleben – dazu lädt die Düsseldorfer Nacht der Museen am Samstag, 18. April, ein. Rund 35 Museen, Galerien und Off-Locations öffnen zwischen 19 und 2 Uhr ihre Pforten und präsentieren ein buntes, anregendes Programm mit Ausstellungen und Führungen, Theater, Film, Musik und Literatur.

Zwei Museumsbesucher bei der Nacht der Museen betrachten Kunstwerke
Kunst gemeinsam schauen und erleben – das macht den Reiz der beliebten Museumsnächte aus.

Die 15. Düsseldorfer Nacht der Museen bietet Gelegenheit, Kunst in ihren unterschiedlichen Facetten zu entdecken und zu erleben: von klassischen Gemälden über zeitgenössische Fotografie oder Film-Projekte bis hin zu eigenwillig-abstrakter Kunst. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik, Theater, Performances, Workshops, Partys und kulinarischen Genüssen rundet das Angebot ab.

Die Entdeckungstour könnte vielfältiger kaum sein: Das K20 präsentiert in einer Sonderausstellung Werke des Düsseldorfer Künstlers Günther Uecker, der weit mehr zu bieten hat als seine weltberühmten Nagel-Reliefs. Im Museum Kunstpalast können Besucher einen Blick auf eine bisher wenig bekannte Seite des international bekannten, aus Düsseldorf stammenden Regisseurs Wim Wenders werfen, der auch als Fotograf brilliert. Und die Kunsthalle stellt mit „Real Humans“ multimediale Arbeiten dreier junger US-amerikanischer Künstler vor.

Wim Wenders, Joshua and John (behind), Odessa, Texas, 1983, C-Print, copyright Wim Wenders/Courtesy Blain/Southern
Brandneu im Museum Kunstpalast zu erleben: die große Ausstellung mit Fotoarbeiten von Wim Wenders. Hier sein „Joshua and John (behind)“, Odessa, Texas, 1983.

Literarische und unterhaltsame Leckerbissen bieten die Lesungen: Frank Goosen berichtet im Haus der Architekten vom besonderen Charme des Ruhrpotts und Manuel Andrack, bekannt als langjähriger Side-Kick von Harald Schmidt, liest im Museum für Europäische Gartenkunst in Benrath aus seinem Buch „Gesammelte Wanderabenteuer“.

Besucher der Museumsnacht 2014 in der Metzgerei Schnitzel
Auch die Off-Locations wie hier die Metzgerei Schnitzel sind stets ein beliebter Anlaufpunkt bei der Nacht der Museen.

„Do It Yourself“: Kunst zum Mitmachen bietet das Filmmuseum, in dem man sich als kreativer Storyboard-Autor versuchen oder als Lichttechniker Scheinwerfer bedienen kann. Wer sein schauspielerisches Talent ausprobieren möchte, steigt im Theatermuseum als „Hamlet“ auf die Bühne. Im Hetjens-Museum/Deutsches Keramikmuseum portraitiert ein 3D-Scanner experimentierfreudige Besucher in Porzellan.

Musikalisch bedient die Nacht der Museen nahezu jedes Genre: Von Klassik im Heinrich-Heine-Institut über Gospel mit den „Black Soul Tenors“ (Sänger aus „Starlight Express“) im Maxhaus bis hin zu Psychedelic Rock mit „Love Machine“ im KIT. Verschiedene DJ-Sets runden den nächtlichen Soundtrack ab.

Günther Uecker vor einem seiner Nagel-Kunstwerke
Nagelkünstler Günther Uecker präsentiert am Grabbeplatz seine Werke – ein weiteres Highlight bei der diesjährigen Museumsnacht.

Das NRW-Forum Düsseldorf präsentiert „1UP – das Live-Magazin für Ideen“, bei dem Künstler, Autoren und Kreative ihre Performances und Acts vorstellen. Die Varta-Bande zieht mit Akku-Rucksäcken durch die Stadt und „sammelt“ Strom, den sie den Besuchern des NRW-Forums gratis zur Verfügung stellt – zum Beispiel zum Aufladen ihrer Handys. Und das Forum Freies Theater zeigt mit dem Düsseldorfer Künstlerduo „half past selber schuld“ einen Bühnencomic mit bissigen Gesellschaftsanalysen und schwarzem Humor.

Zum Abschluss einer erlebnisreichen Kunstnacht darf natürlich auch gefeiert werden: Das Quartier Bohème mit der großen Abschlussparty, das Boui Boui Bilk mit Electro Funk & House und der Künstlerverein WP8 laden zum Feiern und Tanzen bis zum Morgengrauen ein.

Logo zur Nacht der Museen 2015

Das Ticket kostet 14 Euro und ist zugleich Eintrittskarte für alle Veranstaltungsorte und Fahrkarte für die Shuttle-Busse, die zwischen den beteiligten Häusern pendeln. Die Tickets sind dort an der Abendkasse, aber natürlich auch in den bekannten d:ticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es im Programmheft, auf http://www.nacht-der-museen.de und über die Besucher-Hotline 0211.89-99555. Besitzer einer Düsseldorf Art:card, Art:card plus oder Art:card junior haben kostenlosen Zutritt.

 

Fakten zur Museumsnacht in Kürze

Anlass:

Auch in diesem Jahr stehen die Düsseldorfer Museen wieder eine Nacht lang im Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit. Am 18. April erwarten rund 35 Museen, Privatsammlungen, Kulturinstitute, Kirchen, Kunstvereine und Galerien ihre Besucher/-innen, denen sie ein attraktives und breit gefächertes Kunst- und Kulturangebot präsentieren. In jedem Museum findet zusätzlich zu Dauer- und Sonderausstellungen mit den dazugehörigen (Kurz-)Führungen ein kulturelles, musikalisches und gastronomisches Rahmenprogramm statt.

Termin:

Samstag, 18. April, 19 Uhr bis 2 Uhr morgens
Schließzeiten einzelner Häuser bereits früher (Details siehe Programmheft)
Ausgewählte Locations feiern bis in die frühen Morgenstunden, zum Beispiel Abschlussparty im Quartier Bohème.

Veranstalter:

Kulturamt der Stadt Düsseldorf & k/c/e Marketing³ GmbH, Frankfurt

Teilnehmende Museen/Locations:

Basilika St. Lambertus, BIB – BRAUSE metzgerei schnitzel, BIB – Pretty Portal, Boui Boui Bilk, Conzen – Rahmenmuseum im „Alten Haus“, Filmmuseum, Goethe-Museum, Hafen: (Haus der Architekten, Architekturspaziergänge, KAI 10 I Arthena Foundation), Haus des Karnevals, Heinrich-Heine-Institut, Hetjens-Museum, Institut français, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 Grabbeplatz, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 Ständehaus, KIT – Kunst im Tunnel, Kunsthalle Düsseldorf, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Maxhaus, Museum Kunstpalast, NRW-Forum Düsseldorf, Polnisches Institut Düsseldorf, reinraum e.V., sipgate, Stadtmuseum, Stiftung Schloss und Park Benrath (mit Corps de Logis, Museum für Europäische Gartenkunst, Museum für Naturkunde), Theatermuseum, W57.

Sonderlocations:

FFT Düsseldorf – Kammerspiele, Landtag NRW, Quartier Bohème & Henkel-Saal, UCI Kinowelt.

Galerien: Galerie Cebra, Kunstraum Brunnen 10,WP8 Künstlerverein.

Shuttle-Busse: Alle teilnehmenden Häuser werden durch kostenfreie Shuttle-Busse miteinander verbunden (zirka 10-Minuten-Takt). Infostand und zentraler Shuttle-Bus-Knotenpunkt: Grabbeplatz. Der Infostand ist von 18 bis 24 Uhr besetzt.

Programmheft:

Das Programmheft liegt in allen Museen und teilnehmenden Veranstaltungsorten und bei den Vorverkaufsstellen in Düsseldorf und Umgebung aus und kann über die Homepage der Museumsnacht heruntergeladen werden

Information:

Weitere Informationen gibt es unter der Hotline-Nummer 0211.89-99555 und im Internet unter www.nacht-der-museen.de

(9. April 2015)

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