You are currently browsing the monthly archive for Oktober 2014.

Die Konrad Fischer Galerie freut sich, in einer umfassenden Einzelausstellung das Werk des Düsseldorfer Künstlers Hans-Peter Feldmann zu zeigen.

Feldmann thematisiert in seinen Arbeiten nicht das Aussergewöhnliche, sein künstlerisches Werk kreist vor allem um das Alltägliche oder wie er selbst sagt: „Nur fünf Minuten des Tages sind interessant, ich will den Rest zeigen, das normale Leben.“

So zeigt er in 71 Einzelfotos „Alle Kleider einer Frau“, völlig uninszeniert hängen die Röcke, Blusen und Strumpfhosen jeweils an einem Bügel an der Wand. In Vitrinen präsentiert Feldmann unkommentiert den Inhalt von Damenhandtaschen, die er unbekannten Frauen abgekauft hatte. Er fotografiert verschiedene Brotsorten, verwandelt ein Metermaß in eine Zollstockhaus und arrangiert Alltagsgegenstände wie Bleistifte, Würfel, Lesebrillen, Scheren und Farbtöpfchen zu „Ästhetischen Studien“. Die nur leichte künstlerische Verrückung der Dinge, getragen von einem feinen, subversiven Humor, offenbart das oft Absurde unserer Alltagswelt.

Hans-Peter Feldmann sammelt und findet, vor allem Fotografien, vom Flohmarkt oder selbst gemacht. Seinen riesigen Fundus der angesammelten Alltagsmomente hat er in zahlreichen Heften und Künstlerbüchern offenbart. Feldmann sammelt und sichtet auch in der Kunstgeschichte. Aus Briefmarken mit kunsthistorischen Motiven erschafft er ein Briefmarkenmuseum, den auf Gemälden des 18. und 19. Jahrhunderts porträtierten Bürgern lässt er schielende Augen oder rote Nasen malen und verkehrt deren angestrebte Ehrwürdigkeit mit einem Augenzwinkern ins Groteske. In neuen Arbeiten isoliert er aus bekannten Gemälden Frauenporträts und lässt diese in großformatigen Gemälden neu erstehen, oder er fügt mehrere Landschaftsgemälde unbekannter oder Amateurmaler zu einem sich immer weiter fortsetzenden Horizont. Neben der Konrad Fischer Galerie zeigt auch die Kunstsammlung NRW nach der Neugestaltung des Künstlerraums von Feldmann im K21 die neuen Werke.

Hans-Peter Feldmann stellt seine künstlerische Autorenschaft konsequent in den Hintergrund und verweigert sich mit seinen Arbeiten den künstlerischen Marktgewohnheiten. Seine Werke bietet er zumeist als unlimitierte Editionen an, er signiert seine Arbeiten nicht und seine bibliografischen Angaben sind auf ein Minimum reduziert: Hans-Peter Feldmann, geb. 1941 in Hilden, lebt und arbeitet in Düsseldorf.

HANS-PETER FELDMANN – 31 OCTOBER 2014 until 10 JANUARY 2015

Konrad Fischer Galerie gladly announces and kindly invites to the opening of Düsseldorf based artist Hans-Peter Feldmann’s comprehensive solo show.

Feldmann doesn’t really focus the extraordinary and remarkable object but is rather interested in the orbit of everyday and trivial things – or, as he has it: „Only five minutes per day reveal something special, I’d love to show the rest, the normal live.“

So he present in his series „Alle Kleider einer Frau“ (all clothes of a woman) in 71 single photographies literally the complete outfit on simple hangers. In another project, he shows handbags including their potpourri content he bought from previously unknown, passing-by ladies in a shopping mall. He takes photographs of different types of bread, transforms a folding rule into a so-called „Zollstockhaus“ (folding inch house) or concerts workaday objects like pencils, dices, reading glasses, scissors or paint-pots as „Ästhetische Studien“ (aesthetic studies). Indeed, all sometimes only partly arranged displacements are predicated on a refined and subversive humor revealing the absurdities of our daily routine.

Hans-Peter Feldmann collects and finds mainly photographies – sometimes at flea markets, sometimes he’s shooting himself. His enormous pool of contemporary found footage photographs he presents in form of booklets or elaborated artist books. But Feldmann collects and screens in the field of art history as well. A museum of postage stamps has been created out of stamps showing historical paintings. Original bourgeois portrait paintings from the 19th and early 20th century are overpainted with cross-eyes or red noses, this way inverting the original patriarchal gesture into something grotesque. In his recent works he isolates woman portraits out of their original context forming new paintings. Landscape paintings are arranged along their horizon lines side by side. Parallel, these landscape works will be presented at Kunstsammlung NRW’s K21 in new artists rooms dedicated to Hans-Peter Feldmann’s works.

Hans-Peter Feldmann’s artistic authorship has been taken a back seat compared to other contemporary art practices, by creating unlimited editions he also positions himself somewhat outside common art market customs. His works go usually unsigned, mostly undated as well, his personal data in his curriculum vitae is reduced to the max: Hans-Peter Feldmann, born 1941 in Hilden, lives and works in Düsseldorf.

kft_faltblatt_v4
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Freunde der Kunstfilmtage,Die Kunstfilmtage finden in elf Tagen – am 1. und 2. November 2014 –
an elf Orten rund um den Worringer Platz in Düsseldorf statt.Das Programm der Kunstfilmtage und weitere Informationen
(u.a. der Eintrittspreis für das Ufa-Kinoprogramm) werden in den kommenden Tagen
auf  www.kunstfilmtage.de veröffentlicht.Ich lade Sie und Euch herzlich ein,
und freue mich sehr auf Ihren und Euren Besuch.

Herzliche Grüße
Katharina Schmitt



Dear Sir and Madam,
Dear Friends of the Kunstfilmtage,

The Kunstfilmtage will take place in eleven days on 1-­2 November 2014,
at eleven venues around the Worringer Platz in Düsseldorf.

The program of the Kunstfilmtage will be published
along with ticket prices for the Ufa-cinema program
and further informations within the next few days
on www.kunstfilmtage.de

You are warmly invited and we look forward to your visit.

with kind regards
Katharina Schmitt

kft_flyer


1 & 2 November 2014
Katharina Schmitt
Talstraße 114

40217 Düsseldorf

Tel.: 0211 468 727 10

EINLADUNG
zur Ausstellungseröffnung

BARBARA KLEMM / STEFAN MOSES

Donnerstag, 23. Oktober 2014 / 19 Uhr 

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
24. Oktober 2014 – 18. Januar 2015

Mit Barbara Klemm und Stefan Moses präsentiert die Stiftung für Kunst und Kultur im MKM Museum Küppersmühle in Duisburg zwei Fotografen, die auf ihre jeweils ganz eigene Art das Politik- und Zeitgeschehen, das Leben in Deutschland und andernorts über Jahrzehnte fotografisch begleitet haben. Barbara Klemm (*1939) war 40 Jahre für die Frankfurter Allgemeine Zeitung unterwegs, die sie mit ihren Fotografien entscheidend prägte. Stefan Moses (*1928) erreichte durch seine Reportagen für den Stern ein breites Publikum. Bei beiden steht der Mensch im Vordergrund. Die Ausstellung im MKM versammelt jeweils rund 200 ihrer Arbeiten.

Es sprechen

Walter Smerling
Direktor MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst

Klaus Engel
Vorstandsvorsitzender Evonik Industries AG

 

Nicolas von Loeper
Mitglied des Vorstands Sal. Oppenheim jr. & Cie. AG & Co. KGaA

 

Mathias Döpfner
Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE

 

Andreas Bee
Kurator

 

 

Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog mit Beiträgen von Peter Iden, Alexander Kluge, Stefan Koldehoff und Walter Smerling im Nimbus Verlag.
Das MKM freut sich über die Unterstützung von Sal. Oppenheim und Evonik Industries.

 

Ihre Einladungskarte erhalten Sie in der Anlage. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.

Herzliche Grüße

 

Kerstin Weinhold
______________________________________

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stiftung für Kunst und Kultur e.V.

Viktoriastr. 26

D- 53173 Bonn

T +49 (0)228 – 934 55 18

F +49 (0)228 – 934 55 20

www.stiftungkunst.de

 

VORSCHAU:

BARBARA KLEMM / STEFAN MOSES

24.10.2014 – 18.1.2015
Unterstützt von Sal. Oppenheim und Evonik Industries

MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst

www.museum-kueppersmuehle.de
SANTIAGO PICATOSTE

CHIRAL
– 9.11.2014
KUNSTRAUM VILLA FRIEDE, Bonn

CHINA 8

Zeitgenössische Kunst aus China an Rhein und Ruhr

15.5. – 13.9.2015

Düsseldorf – NRW Forum

Duisburg – MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Lehmbruck Museum

Essen – Museum Folkwang

Gelsenkirchen – Kunstmuseum

Hagen – Osthausmuseum

Marl – Skulpturenmuseum Glaskasten

Mülheim a.d. Ruhr – Kunstmuseum in der Alten Post

Recklinghausen – Kunsthalle
www.china8.de

Find us on Facebook and Twitter!

 

 

 

 

 

 

Bitte klicken Sie hier, wenn der Newsletter nicht richtig dargestellt wird.

Anri Sala
The Present Moment

ab 18.10.14
Für die Serie „DER ÖFFENTLICHKEIT – Von den Freunden Haus der Kunst“ hat Anri Sala eine mehrkanalige Sound- und Videoinstallation konzipiert, die in der zentralen Mittelhalle im Haus der Kunst präsentiert wird.

Damals, dazwischen und heute
Expertenführung

Dienstag, 28.10, 18:30 Uhr
Carla Schulz-Hoffmann und Ulrich Wilmes haben im Laufe der letzten Jahrzehnte zahlreiche Ausstellungen zum Werk Georg Baselitz’ kuratiert und führen gemeinsam durch die aktuelle Ausstellung „Damals, dazwischen und heute“.
KÜNSTLERGESPRÄCH
Donnerstag, 06.11, 19 Uhr
Anri Sala im Gespräch mit Solo-Cellistin Bridget MacRae und Alexander Liebreich, künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters, moderiert von Patrizia Dander. MEHR
ÖFFENTLICHE FÜHRUNGEN
Sonntag 19.10, 16:30 Uhr
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung von Georg Baselitz finden jeden Donnerstagabend um 19 Uhr und jeden Sonntag um 16:30 Uhr statt. MEHR
→ STRETCH YOUR VIEW → STRETCH YOUR VIEW

Victor Man
Zephir
ab 24.10.14
Victor Mans magischer Bildkosmos umfasst Portraits und Stillleben genauso wie traumbildhafte und okkultistisch anmutende Sujets. Immer haben seine Bilder etwas Zeitloses, das ihren geheimnisvollen Reiz noch verstärkt.

Tilo Schulz, Mohamed Bourouissa
Kapsel 01 + 02 

ab 24.10.14
Mit den Kapselausstellungen führt das Haus der Kunst ein neues Format ein, das sich auf einen einzigen Ausstellungsraum konzentriert und neue Entwicklungen unter jungen, international aufstrebenden Künstlern untersucht.
VICTOR MAN – ZEPHIR
Publikation zur Ausstellung
Zur Ausstellung „Zephir“ des rumänischen Künstlers Victor Man ist ein umfangreicher Katalog mit zahlreichen Essays und über 130 Farbabbildungen erschienen. MEHR
ERÖFFNUNG + OPENING TALK
Donnerstag, 23.10, 19 Uhr
Zur Eröffnung der Kapseln 01 + 02 sowie der Ausstellungen von Victor Man und Anri Sala findet ein Gespräch mit den Künstlern Mohamed Bourouissa und Tilo Schulz statt. MEHR
→ STRETCH YOUR VIEW → STRETCH YOUR VIEW

Damals, dazwischen und heute
Kunst nach Feierabend

Donnerstag, 30.10, 18:30 Uhr
Den Abend im Haus der Kunst einläuten: Führung durch die Ausstellung von Georg Baselitz mit anschließendem Snack und Drink; der Guide begleitet Sie in die Goldene Bar.

Damals, dazwischen und heute
Familienausflug

Sonntag, 19.10, 15 Uhr
Gemeinsam betrachten Eltern und Kinder ausgewählte Kunstwerke in der Ausstellung von Georg Baselitz. Anschließend gestalten die 6-10-Jährigen kleine Werke im Atelier.
VIDEOWORKSHOP
Sonntag, 26.10, 14 Uhr
Die Ausstellung von Georg Baselitz inspiriert uns zu einer experimentellen Filmsequenz; am Ende steht ein eigener Videoclip. MEHR
KIND HÖRT MIT
Montag, 03.11, 16:30 Uhr
Die Eltern nehmen sich Zeit für die Kunst, während die Kinder spielerisch unterhalten werden – immer in Sichtweite und von unseren Kunstpädagogen betreut! MEHR
→ STRETCH YOUR VIEW → STRETCH YOUR VIEW

Hilfe für Obdachlosen-Projekte

Liebe Leserinnen und Leser,

wir möchten Sie sehr herzlich zur Vernissage am nächsten Freitag (24.10.) um 19 Uhr in unsere Galerie einladen. Wir zeigen Malerei des ehemaligen Meisterschülers von Prof. Hermann-Josef Kuhna, Hugo Boguslawski. Eine Einführung in das Werk des Künstlers, der selbstverständlich anwesend ist, hält Prof. Kuhna. Freuen Sie sich auf einen sehr besonderen Abend mit faszinierenden Bildern und anregenden Gesprächen bei Wein oder Wasser.

Alle (maximal 100), die sich jetzt schon verbindlich anmelden und dann auch kommen, erhalten einen handsignierten Kunstdruck (s.u.) im Wert von 140 Euro geschenkt – Spende für die Obdachlosenhilfe erwünscht. Gerne schreibt Hugo Boguslawski auch eine Widmung für Sie. Anmeldung unter Angabe der Personenzahl: g.seven@fiftyfifty-galerie.de. Weitere Infos über den Künstler: http://www.hugo-boguslawski.com/ und http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Boguslawski.

Hugo Boguslawski: HR D 2014

Digitalprint auf Kunstdruckpapier

  1. 40 x 30 cm

Auflage 100 plus e/a

nummeriert, datiert, handsigniert

140 Euro

PS: Nur noch bis morgen – Auktion mit Werken (u.a.) Tony Cragg, A.R. Penck, Stephan Balkenhol, Thomas Ruff. Möchten Sie mitbieten? Bitte hier: http://www.fiftyfifty-galerie.de/galerie/auktion

fiftyfifty: Straßenmagazin & Galerie

Underdog: Erste Hilfe für den besten Freund der Obdachlosen
east west: Chancen für ArmutsmigrantInnen aus Osteuropa
gutenachtbus: Aufsuchende Hilfe für Menschen auf der Straße

Jägerstr. 15
40231 Düsseldorf
0211/9216284
0152/21529077 (Hubert Ostendorf)

www.ordensgemeinschaft.de
www.fiftyfifty-galerie.de
www.fiftyfifty-underdog.de

10641050_557374711074665_2272404131158522252_n

BAUMZERO TWO

Am Samstag, den 25. Oktober 2014 findet um 15 Uhr eine Performance im Beuys´schenSinne statt. Ein im Nordpark entwurzelter Trompetenbaum wir darin die Hauptrolle spielen.

Die beiden Künstlerinnen der Galerie ART UNIT, Anna K. Kleeberg und Eva M. Kerkmann beschäftigen sich seit drei Monaten mit der Aktion und haben ein Ritual des Abschieds entwickelt. Sinnbildlich für alle gestürzten Bäume werden die Künstlerinnen sensibel, verspielt und ausdrucksstark am alten Trompetenbaum Abschied nehmen.

So die Künstlerinnen: „Abschiedsgedanken von uns, sowie auch aus dem Publikum, werden während der 20minütigen Performance auf Papier festgehalten und fließen in die Aktion ein. Eine Geste, die der Stadt bis heute fehlt. Die Performance wird von den Cellistinnen des Trios InsaDonjaKai begleitet.“

BAUMZERO ONE

ist die von den Künstlerinnen gestaltete Grafik,
die seit September in der Galerie ART UNIT (Stadtmitte) und in der Galerie ART CUBE (Oberkassel) im Original zu sehen ist.

Vom Reinerlös der Grafik werden 150 € an die Aktion NEUE BÄUME FÜR DÜSSELDORF zum Ankauf von jungen Bäumen gespendet.

Bild:
Frottage, Format: 45 x 35 cm, Transparent auf Hahnemühlen Bütten
ohne Rahmung handsigniert, nummeriert in 250er Auflage, 180€

Galerie Art Unit
Leopoldstrasse 52
40211 Düsseldorf
t.   0211- 73 105 194
f.   0211- 73 105 195
m. 0178- 78 081 07

www.artunit.de
info@artunit.de

„Realität ist mehr als das Ding an sich.
Ich schaue immer nach seiner Überrealität.
Die Realität liegt darin, wie man Dinge sieht.
[…] Ein Maler, der einen Baum nur abzeichnet,
macht sich selbst blind für den wirklichen Baum.
Ich sehe die Dinge in anderer Art.
Eine Palme kann zu einem Pferd werden.
Don Quichote kann in das Bild „Las Meninas“ kommen.“
Pablo Picasso

Pablo Picasso, 73. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Faune musicien no. 3“
(Musizierender Faun Nr. 3)
Lithographie 10.03.1948
76,6 x 56,5 cm Abb. 66 x 53 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 521, Mourlot 114
[21577]

In Zusammenarbeit mit der
Städtischen Galerie in der Reithalle Paderborn-Schloß Neuhaus
(Sommer 2014 in Paderborn)

29.10.–06.12.2014

PABLO PICASSO
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)

„Ich sehe die Dinge in anderer Art“
Arbeiten aus dem graphischen Œuvre und ausgesuchte Keramiken

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 29. Oktober 2014 um 18.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es spricht:
Dr. Andrea Wandschneider,
Städtische Galerie in der Reithalle Paderborn-Schloß Neuhaus

Pablo Picasso, 41. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Françoise“
Lithographie 14.06.1946
65,1 x 49,8 cm Abb. 59 x 49 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 396, Mourlot 40
[21698]

Zur Ausstellung erscheint ein Hardcoverkatalog mit 248 Seiten,
ca. 200 meist farbigen Abbildungen der Exponate und Photographien
des Künstlers von Edward Quinn, einem Vorwort von Dr. Andrea Wandschneider
und einem einführenden Text von Dr. Bernd Apke, Münster, der in
Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie in der Reithalle
Paderborn-Schloß Neuhaus (Ausstellung Sommer 2014) entstanden ist.
Für den Betrag von Euro 25 senden wir Ihnen den Katalog im Inland gerne zu.
Der Katalog ist ebenfalls in der Galerie Boisserée erhältlich.

Außerdem haben Sie hier auch die Möglichkeit den Katalog als PDF virtuell durchzublättern (linke Maustaste – online durchblättern oder rechte Maustaste downloaden – Empfehlung: downloaden) – der Katalog ist als PDF Datei abgelegt und kann mit dem Adobe Reader gelesen werden. Sollten Sie den Adobe Reader nicht installiert haben, können Sie diesen unter folgender Adresse downloaden:http://www.adobe.de.
Alternativ können Sie sich den Katalog als ISSUU (e-publication) online anschauen.

Pablo Picasso, 56. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Femme au fauteuil no. 4“
(Frau im Lehnstuhl Nr. 4)
Lithographie, 5. Zustand 03.01.1949
76,6 x 56,6 cm Abb. 70 x 54,5 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 588, Mourlot 137
[21584]

Die Galerie nimmt vom 5. bis 9. November 2014
an der ifpda print fair new york 2014 (Armory, New York) teil.

Die Galerie nimmt vom 19. bis 23. November 2014
an der Cologne Fine Art 2014 (Koelnmesse) teil.
Ein Teil dieser Ausstellung wird in einer Sonderschau auf der Messe vertreten sein.

Pablo Picasso, 32. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Le crapaud“
(Die Kröte)
Lithographie 13.01.1949
50 x 65 cm Abb. 49,5 x 64 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 585, Mourlot 144
[21582]

Alle Exponate der Ausstellung können unter
www.boisseree.com angesehen werden.

English – www.boisseree.com
Español – www.boisseree.com
Français – www.boisseree.com

Pablo Picasso, 89. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Mère et enfants“ / „Françoise, Claude, Paloma: La lecture et les jeux. II“
(Mutter und Kinder) / (Françoise, Claude, Paloma: die Lektüre und die Spiele. II)
Aquatintaradierung, 5. Zustand 16.01.1953, gedruckt 1961
37,3 x 47 cm Pr. 26 x 30,5 cm
sign. num.
Auflage 65 Exemplare
Bloch 737, Baer 901 C.a.
[21592]

Edward Quinn, 90. Edward Quinn
(Dublin 1920 – 1997 Altendorf, CH)
„Zeichenstunde für Claude und Paloma“
späterer Silbergelatineabzug auf Barytpapier 1953/2007
50 x 40 cm
sign. dat.
[21740]
© edwardquinn.com

Pablo Picasso – „Ich sehe die Dinge in anderer Art“
Arbeiten aus dem graphischen Œuvre und ausgesuchte Keramiken

Kaum ein Maler des 20. Jahrhunderts hat die Graphik als künstlerisches Medium mehr geschätzt als Pablo Picasso. Seine Liebe zur Radierung, zur Lithographie oder zum Linolschnitt drückt sich in seinem umfangreichen graphischen Œuvre aus, von dem die Galerie Boisserée im Herbst eine umfangreiche Sammlung von über 100 ausgesuchten Arbeiten in den Handel bringt.
Neben einigen frühen Radierungen aus den 1920er und 1930er Jahren liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf den zahlreichen Lithographien, die Picasso unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg zusammen mit den Brüdern Mourlot schuf. Darunter finden sich verschiedenste Themenkreise (weibliche Akte, Liebespaare, Stillleben, Stierkampf, Vögel und Tiere, Faune und Fabelwesen, meist weibliche Portraits – darunter zahlreiche seiner Frauen Françoise und Jacqueline und seiner Kinder), die sich in der Ausstellung zu einem umfassenden Überblick seines graphischen Schaffens zusammenfügen.
Besonders herausragend sind z.B. die beiden im Januar 1949 entstandenen Lithographien „Femme au fauteuil no. 1 und 4“, die in Varianten Françoise Gilot in einem Lehnstuhl sitzend zeigen oder eine drei Jahre früher entstandene Lithographie als ganz zart gehaltene Version der gesuchten, frontalen Portraits von Françoise. Eine der wenigen farbigen Graphiken ist der 1959 entstandene Linolschnitt „Bacchanale“, der Flötenspieler und Tänzer in einer abstrahierten Landschaft darstellt. Die Liebe Picassos zu den alten Meistern wird in einem farbigen Mädchenportrait nach Cranach deutlich („Jeune fille inspirée par Cranach“, 1949) oder das Portrait einer Italienerin nach dem Gemälde von Victor Orsel („L’Italienne“, 1953/55), beides ebenfalls Lithographien.
Aufgelockert wird diese umfangreiche Schau von 17 Photographien des 1997 verstorbenen Schweizer Photographen Edward Quinn, die Picasso in seinem privaten Umfeld mit seiner Familie und Freunden zeigen, und die den „thematischen Ursprung“ vieler seiner Graphiken veranschaulichen. Die von Quinn im Photo festgehaltenen beiden Kinder Claude und Paloma finden sich ebenfalls in der Lithographie „La mère et les enfants“ von 1953 oder der im gleichen Jahr entstandenen Radierung „Mère et enfants“ / „Françoise, Claude, Paloma: La lecture et les jeux. II“ wieder. Die ausgestellten, überwiegend schwarz-weißen Radierungen und Lithographien, darunter zahlreiche seltene Zustandsdrucke (mit Auflagen oft unter 10 Exemplaren, wie die 1953 entstandene Lithographie „Portrait de Madame X“) oder sogar von unikatärem Charakter (wie ein in Braun gehaltener Probedruck eines nicht zur Auflage gekommenen Portraits der Schweizer Sammlerin Angela Rosengart), werden in der Ausstellung ergänzt durch zwei kostbare Bücher: Der bibliophile Sammler findet ein vollständiges Exemplar der „La Tauromaquia o Arte de torear“, Picassos schönstem Buch zum Stierkampf mit insgesamt 26 Original-Aquatintaradierungen, und „El entierro del Conde de Orgaz“, ein Buch mit 12 Radierungen aus dem graphischen Spätwerk Picassos, welches zum 88. Geburtstag des Künstlers am 25. Oktober 1969 erschien.
Zudem findet der Besucher einige Beispiele der in Vallauris entstandenen farbigen Keramiken Picassos, die ebenfalls die Einzigartigkeit seiner Bildsprache und seines Formenvokabulars veranschaulichen.
Die Ausstellung und der begleitende gebundene Katalog (Hardcover mit 248 Seiten und ca. 200 meist farbigen Abbildungen aller Exponate sowie schwarzweißen Photographien des Künstlers von Edward Quinn, einem Vorwort von Dr. Andrea Wandschneider und einem einführenden Text von Dr. Bernd Apke, zum Preis von Euro 25) entstand in enger Zusammenarbeit mit der Städtischen Galerie in der Reithalle Paderborn-Schloß Neuhaus. Im Sommer dieses Jahres wurde die Sammlung dort zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.
Der Katalog und alle Exponate können während der Ausstellung unter www.boisseree.comangeschaut werden. Ausgewählte Arbeiten werden von der Galerie Boisserée zeitgleich zur Ausstellung auf der ifpda printfair New York 2014 und auf der Cologne Fine Art 2014 vorgestellt.

Pablo Picasso, 26. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Hibou à la chaise fond ocré“
(Eule mit Stuhl auf ockerfarbenem Grund)
Farblithographie 20.01.1947
65,5 x 50 cm Abb. 64 x 49,5 cm
sign. num.
Auflage ca. 30 Exemplare
Bloch 410, Mourlot 55
[21558]

Pablo Picasso, 30. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Plat Hibou“
(Teller mit Eule)
Keramikteller 1955
39 x 32 cm
bez.
Auflage 450 Exemplare
Ramie 284
[21718]

Pablo Picasso, 11. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Jeunes femmes nues reposant“
(Sich entspannende junge, nackte Frauen)
Lithographie, 2. Zustand 11.05.1947
48,8 x 65,5 cm Abb. 47,5 x 61 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 453
[21569] [21505]

Pablo Picasso, 14. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Tête de chèvre de profil“ Tête de chèvre de profil“
(Ziegenkopf im Profil)
runder Keramikteller 1952
Ø 41 cm
bez.
Auflage 100 Exemplare
Bloch 30, Ramie 151
[21720]

Edward Quinn, 15. Edward Quinn
(Dublin 1920 – 1997 Altendorf, CH)
„Picasso mit Ziege Esmeralda“
späterer Silbergelatineabzug auf Barytpapier 1955/2005
50 x 40 cm
sign. dat.
[21749]
© edwardquinn.com

Pablo Picasso, 48. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„La femme au fauteuil“
(Die Frau im Lehnstuhl)
Farblithographie 16.02.1947
50 x 32,5 cm Abb. 47 x 32 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 422, Mourlot 69
[21564]

Pablo Picasso, 51. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Tête de jeune femme“
(Kopf einer jungen Frau)
Lithographie 24.06.1947
65,8 x 50 cm Abb. 60 x 45 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 458, Mourlot 106
[21571]

Edward Quinn, 63. Edward Quinn
(Dublin 1920 – 1997 Altendorf, CH)
„Sylvette David, Vallauris 1954“
späterer Silbergelatineabzug auf Barytpapier 1954/2014
50 x 40 cm
sign. dat.
[21735]
© edwardquinn.com

Pablo Picasso, 64. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Femme assise en tailleur: Geneviève Laporte“
aus „Recordant el Doctor Reventós“ (Jacint Reventós)
Kaltnadelradierung 23.08.1951, Buch 1969
31,2 x 23,1 cm Pr. 14,5 x 10 cm
sign. num.
Auflage ca. 202 Exemplare
Bloch 1837, Baer 888 B.II
[21454]

Pablo Picasso, 74. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Faune musicien no. 4“
(Musizierender Faun Nr. 4)
Lithographie 10.03.1948
76,6 x 56,2 cm Abb. 67 x 52 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 522, Mourlot 115
[21578]

Pablo Picasso, 76. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Visage aux feuilles“
(Gesicht mit Blättern)
runder Keramikteller 1956
Ø 42 cm
num. bez.
Auflage 100 Exemplare
Bloch 99, Ramie 324
[21721]

Pablo Picasso, 77. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Première affiche Vallauris“ (sans lettre)
(Erstes Vallaurisplakat (ohne Schrift))
Farblithographie 05.06.1948
50 x 65 cm Abb. 29 x 35 cm
sign. num.
Auflage 31 Exemplare
Bloch 526, Mourlot 118ter
[21604]

Pablo Picasso, 92. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„La mère et les enfants“
(Die Mutter und die Kinder)
Lithographie 20.01.1953
56,5 x 76,2 cm Abb. 47 x 74 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 739, Mourlot 239
[21594]

Pablo Picasso, 100. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Le jeu du taureau“
(Das Spiel des Stieres)
Lithographie 14.02.1954
48,8 x 65,5 cm Abb. 47 x 64 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 751, Mourlot 247
[21612]

Edward Quinn, 103. Edward Quinn
(Dublin 1920 – 1997 Altendorf, CH)
„Picasso mit Stiermaske“
späterer Silbergelatineabzug auf Barytpapier 1959/2012
40 x 50 cm
sign. dat.
[21746]
© edwardquinn.com

Pablo Picasso, 121. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Le modèle et deux personnages“
(Der Maler und zwei Figuren)
Farblithographie 14.03.1954
56,7 x 77 cm Abb. 50,5 x 65 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 759, Mourlot 258
[21596]

Pablo Picasso, 127. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Bacchanale“
(Bacchanal)
Farblinolschnitt 25.11.1959, gedruckt 1960
62 x 75 cm Abb. 53 x 63,5 cm
sign. num.
Auflage ca. 70 Exemplare
Bloch 930, Baer 1259 B.j.2
[21453]

Pablo Picasso, 128. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Bacchanale, II“
(Bacchanal, II)
Lithographie 06.12.1959
50,5 x 65,5 cm Abb. 42 x 61 cm
sign. num.
Auflage ca. 55 Exemplare
Bloch 902, Mourlot 329
[21600]

Pablo Picasso, 133. Pablo Picasso
(Málaga 1881 – 1973 Mougins)
„Femme endormie“ / „Dormeuse“
(Schlafende Frau) / (Schlafende)
Farblinolschnitt, 4. Zustand 1962, gedruckt 1963
44,2 x 62,5 cm Abb. 26,8 x 34,8 cm
sign. num.
Auflage ca. 70 Exemplare
Bloch 1083, Baer 1319 IV B.a.
[21507]

Einladungen via E-Mail / Unsere Newsgroup

Sollten Sie unsere Einladungen bzw. Informationen zukünftig nicht mehr erhaltenwollen, – klicken Sie bitte hier –, um sich via vorbereitetem Mail abzumelden.

If you are not interested in receiving our mail– please click here – , and you will no longer receive our newsletter and e-mails.

Galerie Boisserée, J. & W. Boisserée GmbH
Köln seit 1838 / Cologne, est. 1838
Geschäftsführer Johannes Schilling und Thomas Weber
Drususgasse 7-11
D – 50667 Köln / Cologne
Tel. +49-(0)221-2578519
Fax +49-(0)221-2578550
Amtsgericht Köln HRB 20539
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr Sa 11-15 Uhr
und nach Vereinbarung
www.boisseree.com
galerie@boisseree.com

© Galerie Boisserée, Köln und VG BILD-KUNST, Bonn

Regina Maria Bußmann

Kontakt:
info@reginabussmann.de oder reginambussmann@reginambussmann.com
www.reginabussmann.de
0178/8514333

Offizielle Einladung: Einladung zur Ausstellung des Kunstvereins 68elf e.V. Köln im Kulturbunker Köln-Mülheim Big Brother's Brave New World - Orwell & Huxley im Hier & Jetzt Vernissage: Freitag 24.Oktober um 19 Uhr Performances: 20 Uhr Rumatov: „Screening“ (eine audiovisuelle Erkundung) Regina Maria Bußmann: „Störsender gegen Hacker“ (19.30 Uhr) Tine Wille 21 Uhr KARMATAXI, Konzert-Uraufführung: „1984-2014: Hibernation“, Lotte Lilholt: Lyrics, Percussion; Gerald Doecke: Sopransax, Synthesizer MOFOx4 Sonderveranstaltung: Finissage zur „Langen Nacht der Museen“ am Samstag, 8. November von 19 bis 3 Uhr Performances: Regina Maria Bußmann: „Störsender gegen Hacker“ (21.30 Uhr) Tine Wille Projektionen auf die Außenwände des Bunkers ab 22 Uhr Kunstparty im Cafe mit DJ Sadhaka (Studio Nana) Öffnungszeiten vom 25. Oktober bis 7. November: freitags von 17 bis 20 Uhr samstags und sonntags von 15 bis 18 Uhr (ausgenommen der 8. November) Ort: Kulturbunker Mülheim, Berliner Str. 20, 51063 Köln http://www.kulturbunker-muelheim.de Für Anfragen/Kontakt zur Ausstellung: 68elf e.V. Kunstverein c/o Jürgen Bahr Helmholtzstr. 6, 50825 Köln 0179/9158271 kunstverein@68elf.de http://www.68elf.de/ Teilnehmende Künstler: Dietrich Bahß, Ingrid Bahß, Juan Blanco, Peer Boehm, Regina Maria Bußmann, Dorotea Etzler, agii gosse, Friedrich Haupt, Christian Hein, Gabi Horndasch, Karmataxi, Rainer Kiel, Ruth Knecht, Fabian Kühfuß, KUSPI 014, Olaf Menke, Susanne Opheys, Dietmar Paetzold, Christiane Rath, Rumatov, Sanmitra Felix, Peter Schnaak, Evelyn Steinmetz, verstoffwechselt, Marijke Vissia, Karl von Monschau, Cornel Wachter, Bernadette Wiethoff, Tine Wille Text zur Ausstellung: Big Brother's Brave New World - Orwell & Huxley im Hier & Jetzt Im Jahr 1948 verfasste George Orwell seinen Roman >1984<, die düstere Vision einer totalitären, entmenschlichten Welt. Er schildert darin eindringlich einen durchtechnisierten faschistischen Überwachungsstaat, dem das Individuum ohnmächtig ausgeliefert ist - bis hin zur völligen Auslöschung seiner Persönlichkeit durch konsequente Gehirnwäsche wie durch physische Gewalt. Schon 1932 erschien Aldous Huxleys Anti-Utopie >Schöne neue Welt<, in welcher der Autor das nicht minder desillusionierende Bild einer komplett programmierten und automatisierten Zukunft entwirft: "Das Problem des (universellen) Glücks" wird darin dergestalt gelöst, die Menschen rigoros dazu zu bringen,"ihr Sklaventum zu lieben" - nicht zuletzt durch genetische Manipulationen und flächendeckenden Einsatz von Drogen. Wie es aussieht, hat die heutige Wirklichkeit die beiden großen fortschritts- und gesellschaftskritischen Klassiker des 20. Jahrhunderts inzwischen eingeholt und - nicht zuletzt "dank" moderner Kommunikationstechnologie - in vieler Hinsicht sogar übertroffen: In zahlreichen diktatorischen Staaten und Scheindemokratien werden heute die Bewohner kontrolliert, bespitzelt, gegängelt und so ihrer Freiheit wie Selbstbestimmung beraubt. In unserer „freien Welt“ geschieht - unter etwas anderen Vorzeichen - genau das Gleiche: In Zeiten von NSA und GPS, google, facebook und Überwachungskameras an jeder Ecke sind Zonen des Privaten und Intimen kaum mehr existent. Um angeblich "smarter" zu leben, rund um die Uhr pausenlos kommunizieren zu können und dabei obendrein Zeit zu sparen, verbringen wir tatsächlich immer mehr Lebenszeit damit, wie hypnotisiert auf Bildschirme, Displays und Signale zu starren. Umgekehrt hat Big Brother uns jederzeit und überall im Blick. Begriffe wie "Datenschutz" oder "Datensicherheit" entlarven sich im Zeichen von "Yes, we scan!" zuehmend als hohle und zynische Phrasen. Wir Vernetzten sind alle längst im Netz gefangen - und man braucht kein Prophet wie Orwell oder Huxley zu sein, um zu ahnen, dass dies erst der Anfang eines "Fortschritts" ist, von dem es kein Zurück geben wird. Was macht dies alles mit uns - und aus uns? Wie können wir uns unter permanenter Kontrolle seitens anonymer Instanzen und mehr oder weniger subtiler Dauerbeeinflussung durch Medien und Werbung ("Verlinke dein Leben!") noch als menschliche Wesen und Individuen behaupten? Wie tatsächlich noch wir selbst sein? Mit diesen existentiellen Fragen setzen sich die teilnehmenden Künstler in den unterschiedlichsten Ausdrucksformen und Medien auseinander.
Haben Sie Probleme mit der Darstellung dieser Mail, verwenden Sie bitte diesen Link: Kunsthalle Düsseldorf NEWSLETTER

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der Kunsthalle Düsseldorf,bis zum 11. Januar 2015 laden wir Sie in die Schau „Lichten“ des Düsseldorfer Fotografen Thomas Ruff ein. Gezeigt werden fünf Werkreihen des Künstlers, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Licht in der analogen und der digitalen Fotografie auseinandersetzen.
Am Mittwoch, den 22. Oktober wird der Düsseldorfer Akademie-Professor Robert Fleck im Rahmen der Ausstellung einen Vortrag zum Thema „Bildsynthese. Zu den Fotogrammen Thomas Ruffs“ halten. Anschließend gibt es ein Gespräch zwischen Thomas Ruff, Robert Fleck, Wolfgang Frings vom Forschungszentrum Jülich, Wenzel S. Spingler von der FH Münster, Martin Germann vom S.M.A.K. in Gent und Kunsthallendirektor Gregor Jansen.

Zum NACHTFOYER laden wir Sie am Dienstag, den 28. Oktober ein. Der Künstler Tobias Hantmann stellt seine aktuelle Publikation „Die Methoden, die Gestalt“ vor.

Der Treffpunkt Kunsthalle 50plus trifft sich am Mittwoch, den 29. Oktober im KIT, um dort gemeinsam die Ausstellung „Stipendium Vordemberge-Gildewart“ zu besuchen.

Weitere Angebote zu unserem Herbstferienprogramm und zu den Workshops für Kinder und Jugendliche finden Sie in diesem Newsletter.

Ab Oktober laden wir übrigens gemeinsam mit den Stadtwerken Düsseldorf jeden zweiten Sonntag im Monat bei freiem Eintritt zum Familientag ein. Los geht es am Sonntag, den 12. Oktober.

Vergessen Sie bitte nicht, dass der Düsseldorfer Künstler Stephan Machac im Parkhaus der Kunsthalle seine Arbeit „BLACK SUN“ im Rahmen von MUR BRUT ständig fortentwickelt. Es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit dort vorbeizuschauen.

Einen interessanten Oktober wünscht Ihnen

Ihr Team der Kunsthalle Düsseldorf

P.S.: Im Salon des Amateurs eröffnet übrigens am Donnerstag, den 9. Oktober, ab 21 Uhr der Düsseldorfer Künstler Irakli Bugiani in der Reihe 191°S seine Arbeit, die er explizit für den Innenraum des Salons geschaffen hat. Mehr dazu unter www.191s.net.

Kunsthalle Düsseldorf
THOMAS RUFF. LICHTEN
Bis 11. Januar 2015

Thomas Ruff
17h 15m/-30°, 1990
>From the series: Sterne – Sterren – Étoiles – Stars
C-print
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014

EDITION
Thomas Ruff
phg.05_III, 2013/2014
Chromogener Abzug
Auflage 100 + 20 A.P.
Motivgröße: 40 x 30 cm
Blattgröße: 50 x 40 cm

Mittwoch, 22.10.2014, 19 Uhr
Bildsynthese. Zu den Fotogrammen Thomas Ruffs
Vortrag von Robert Fleck, Professor für Kunst und Öffentlichkeit an der Kunstakademie Düsseldorf, und anschließendes Gespräch mit Thomas Ruff, Robert Fleck, Wolfgang Frings (Diplom-Informatiker vom Jülich Supercomputing Centre, Forschungszentrum Jülich), Martin Germann (Kurator S.M.A.K, Gent), Wenzel S. Spingler (Professor des Fachbereichs Design, Fachhochschule Münster) und Gregor Jansen
Eintritt: 6,- / erm. 3,- €Öffentliche Führung „Thomas Ruff. Lichten“: jeden Sonntag, 13.30 Uhr

Die Kunsthalle Düsseldorf zeigt die erste große Einzelausstellung des Düsseldorfer Fotografen Thomas Ruff in seiner Heimatstadt. Der Künstler, der vor allem durch seine statisch inszenierten Porträts bekannt wurde, ist einer der führenden Vertreter der Düsseldorfer Fotoschule. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der grundlegende Wandel, der die Fotografie in den vergangenen 30 Jahren geprägt hat: das allmähliche Verschwinden des Lichts während der Wende von der analogen zur digitalen Fotografie. Neben der Serie „Fotogramme“ (2012 bis heute), in der Ruff das historische Genre nachahmt, umfasst die Ausstellung unter anderem auch „Sterne“ (1989-1992), „Nächte“ (1992-1996) und seine erste Fotoreihe „Interieurs“ (1979-1983). In nächtlichen Aufnahmen des Sternenhimmels, von Vorstädten und heimischen Stillleben kommen technische Überlegungen zum Tragen, die eine politische und soziale Sicht auf den Stellenwert von Bildern eröffnen.

Zur Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit ROMA, Amsterdam, ein Katalog mit Beiträgen von Philippe Van Cauteren, Robert Fleck, Gregor Jansen, Thomas Ruff, Wenzel S. Spingler, Valeria Liebermann und Martin Germann erschienen. Preis in der Kunsthalle: 25,- Euro.

Edition
Anlässlich der Ausstellung ist exklusiv eine Edition von Thomas Ruff erschienen, die in der Kunsthalle erhältlich ist. Preis: 1.800,- Euro (Abbildung rechts)

Eine Ausstellung des S.M.A.K. Gent, realisiert in Kooperation mit der Kunsthalle Düsseldorf

Die Ausstellung wird unterstützt durch

Informationen zum Begleitprogramm der Ausstellung finden Sie hier.

Kunsthalle Düsseldorf
MUR BRUT: STEPHAN MACHAC „BLACK SUN“

Stephan Machac
Black Sun, 2014

Unter dem Titel „BLACK SUN“ entwickelt der Künstler Stephan Machac für die Projektreihe MUR BRUT einen fortlaufenden, essayistischen Montageprozess. Mit vier zugleich an die Wand gebrachten Bildern kreiert Machac eine Einstellung, die durch den Austausch der Bilder kontinuierlich wechselt.
Das bildhafte Essay folgt den Überlegungen zur Theorie der Distanzmontage des Regisseurs Artavazd Peleschjan. Das Prinzip der Distanzmontage verbindet Bilder und Episoden über eine zeitliche Distanz und verleiht der Struktur des Films nicht die Form einer gewohnten Montagekette, sondern schafft eine sich kreisförmig drehende Konfiguration.Stephan Machac hat von 2003-2007 Medienkunst an der HfG Karlsruhe / ZKM und ab 2007 Visual Culture Studies an der Universität der Künste Berlin studiert. Sein Studium schloss er 2010 als Meisterschüler von Prof. Katharina Sieverding ab.

Mit freundlicher Unterstützung von

Kunsthalle Düsseldorf
NACHTFOYER: TOBIAS HANTMANN. DIE METHODEN, DIE GESTALT
Dienstag, 28. Oktober 2014, 19 – 22 Uhr

Tobias Hantmann
Die Methoden, die GestaltHrsg. Oldenburger Kunstverein, Textbeiträge von Susanne Buckesfeld, Jan Kämmerling
und Moritz Wesseler, Salon Verlag, 2014
Deutsch, Englisch, 176 Seiten, 172 Abb., 16,5 x 23,5 cm, Broschurbindung
ISBN 978-3-89770-446-6

Präsentation der Vorzugsausgabe

Gregor Jansen, Gerhard Theewen und Peter Foos im Gespräch mit Tobias Hantmann

Gerhard Theewen verantwortet das Programm des Kunstbuchverlags Salon Verlag & Edition.
Peter Foos ist Dozent am Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln.

Eintritt + Imbiss: 2,- EUR

Kunsthalle Düsseldorf
TREFFPUNKT KUNSTHALLE 50PLUS
STIPENDIUM VORDEMBERGE-GILDEWART
Mittwoch, 29. Oktober 2014, 17 Uhr

Malte Bruns
Mirror, Mirror, 2014 (Filmstill)
HD Videoloop, 4:22 Min.
Größe variabel

Seit 1983 fördert die Stiftung Vordemberge-Gildewart Künstler bis zum Alter von 35 Jahren in verschiedenen Ländern Europas, indem sie hochdotierte Stipendien für ein Werkjahr vergibt. Die Jury tagt jedes Jahr an einem anderen Ort. 2014 ist KIT Veranstalter und Austragungsort. Für das renommierte Vordemberge-Gildewart Stipendium nominieren vier Kunstprofessoren aus Düsseldorf und Köln die Künstler.Treffpunkt: KIT – Kunst im Tunnel, Mannesmannufer 1b, 40213 Düsseldorf

Das aktuelle Programm für den Treffpunkt Kunsthalle 50plus bis November finden Sie hier.

Gefördert durch

Kunsthalle Düsseldorf
FÜHRUNG UND WORKSHOP FÜR KINDER ZU „THOMAS RUFF. LICHTEN“
Oktober 2014

Blueprints
Kostenlose Kinderführung ab 7 Jahre
Sonntag, 12.10.2014, 13.30 bis 15 Uhr
Leitung: Bettina KohrsFür die Serie „Negative“ verwendete Thomas Ruff sepiafarbene Fotos aus dem 19. Jahrhundert, von denen er Blueprints anfertigte. Nach einer Führung durch die Ausstellung stellt ihr selbst Blueprints her und bewegt euch auf den Spuren der Geschichte der Fotografie.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Forscher gesucht: Dem Licht auf der Spur!
Workshops für Kinder
Dienstag/Mittwoch/Donnerstag, 14./15./16.10.2014 (3-tägig), 11.30 bis 15 Uhr, 8 bis 11 Jahre, Teilnahmegebühr: 20 Euro, Anmeldeschluss: 9.10.2014
Leitung: Bettina Kohrs

Wir sind dem Licht auf der Spur. An drei aufeinanderfolgenden Tagen experimentiert ihr mit unterschiedlichen fotografischen Techniken. Eine der ersten Entdeckungen der Fotografie war das Fotogramm. Auch ganz ohne künstliche Lichtquellen – allein mit Tageslicht – lassen sich Fotogramme herstellen. Aus unterschiedlichen Gegenständen wie transparenten Stoffen, Scheren, Knöpfen und Pflanzen gestaltet ihr eigene, spannende Kompositionen. Bitte bringt euer Handy und einen kleinen Snack für die Pause mit!

Eine vorherige Anmeldung zum Workshop ist erforderlich unter bildung@kunsthalle-duesseldorf.deoder unter 0211 89 96 256. Die Anmeldung wird verbindlich mit der Überweisung der Teilnahmegebühr.

Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4
D-40213 Düsseldorf
Tel.: +49 (0)211 89 96 243
Fax: +49 (0)211 89 29 168
mail@kunsthalle-duesseldorf.de
www.kunsthalle-duesseldorf.de

Informationen zu unseren aktuellen Ausstellungen und zum Begleitprogramm finden Sie auch auf Facebook.

Die Kunsthalle Düsseldorf wird gefördert durch

Ständiger Partner der Kunsthalle Düsseldorf

Öffnungszeiten:
Di — So, Feiertage 11 — 18 Uhr

Kostenlose Führungen: sonntags, 13.30 Uhr.

Eintritt: 6,00 EUR
Ermäßigt: 3,00 EUR
Gruppen ab 10 Personen: 3,00 EUR
Schwerbehinderte: frei
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei

Jeden letzten Donnerstag im Monat laden die Stadtwerke Düsseldorf von 18 – 20 Uhr bei freiem Eintritt in die Kunsthalle und den Kunstverein ein.
Jeden 2. Sonntag im Monat: Familientag bei freiem Eintritt

Zum Austragen, Abonnieren oder Bearbeiten des Abos bitte hier klicken.

Liebe Freunde, Kollegen und Theaterinteressierte,

das CST startet am Freitag, dem 07. November eine Tanz-Theater-Musik-Produktion in Zusammenarbeit mit der Theatergruppe TheaTerra und der Tänzerin Sherifah Chandra.

DRACULA – nach Bram Stoker

Die aktuelle Produktion des ConSorTiums nähert sich der Thematik auf eine ganz neue Art und Weise: Eingekerkert in dunkle, stinkende Zellen, fristen Dracula und van Helsing ihr Dasein als Patienten und Testobjekte von Dr. Seward, dem verbissenen, skrupellosen, beinahe besessenen Leiter einer Anstalt für gefährliche Psychopathen, dessen fragwürdige Methoden eine Welle blinder Zerstörung provozieren und letztlich in kompletten Kontrollverlust und unermüdlichen Irrsinn gipfeln – beinahe totgebissen vom tollwütigen Renfield gibt Seward seine Anstalt und somit deren Insassen einem blutig-taumelnden Strudel aus purem Wahnsinn und nacktem Verfall anheim.

Die Geschichte Draculas ist die Metapher des einen großen, tabuisierten Konflikts der Menschheit; es geht um immerwährende Liebe, um ausbeuterische Beziehungen, um Lügen, Trauer und Hass. Die Geschichte Draculas ist eine polymorphe, perverse, bisexuelle, oral-anale, genitale, sado-masochistische, zeitlose Orgie. Die Geschichte Draculas ist der Zeitgeist einer ganzen Generation: Sex, Drugs and Rock ’n Roll.

12 Tänzer, 7 Schauspieler, 5 Musiker  –  eine großartige Erfahrung!

Mit der Musik von The Clash, Marilyn Manson, Tito and Tarantula, Faderhead, XOTOX,  u.a.

Eindruck der Show. Im Vordergrund: Alexander Stupning. Choreografie: Andrea Homersen. – http://www.youtube.com/watch?v=Dfu7Y1npjr0

Weiteres unter: www.dasconsortium.de

Vorbestellungen unter: info@thealozzi.de – www.thealozzi.de

oder  0234 – 17590

Premiere am Freitag, dem 07. November um 20 Uhr.

Zweite Vorstellung am Samstag, dem 08. November um 20 Uhr.

Weitere Vorstellungen 2015.

viel Spaß

Kontakt:

Frank Hoelz, Yorckstrasse 29, 44789 Bochum, Tel.: 0171 214 72 51  hoelz@dasconsortium.de

Enter your email address to follow this blog and receive notifications of new posts by email.

Schließe dich 11 anderen Followern an

Oktober 2014
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Blog Stats

  • 29.603 hits
%d Bloggern gefällt das: