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Liebe Schnitzelfreunde und -freundinnen,
zunächst einmal möchte der Verfasser dieser Zeilen um Verzeihung bitten – das hat diese Woche zeitlich nicht ganz hingehauen! Daher gibt es den Newsletter erst am Freitag statt am Dienstag … macht aber nichts, denn in diesem aktuellen Newsletter wird Euch, liebe Leser, schon einmal viel Wein eingeschenkt und eine optimale Übersicht über den Monat Mai vermittelt… In der kommenden Woche findet Ihr viele Gelegenheiten, um mit Sinne in der Brause rumzuhängen …

In diesem Sinne freuen wir uns auf Euch …

12.5. Owls Of The Swamp in der Brause

 

Pete kommt zurück in die Brause – Vereinsheim des Metzgereischnitzel e.v.!!! Im Gepäck sein wunderbares neues Album „ATLAS“. Auf keinen Fall verpassen!!!

 

Auf seinem dritten Soloalbum präsentiert der australische Singer/Songwriter PETE UHLENBRUCH aka OWLS OF THE SWAMP einen kompositorisch ausgereiften Mix zwischen Indie, Folk und Electronica. “Atlas” erscheint als Digipack-CD auf LABELSHIP.

Mit seinen beiden Alben “Smoky Bay” (2007) und “Go With River” (2011) gelang dem aus dem australischen Melbourne stammenden PETE UHLENBRUCH aka OWLS OF THE SWAMP ein glänzender, von begeisterten Publikumsreaktionen und Kritiken begleiteter Einstieg in die internationale Indie-Folk-Szene. Mit seinem nun erscheinenden Album “Atlas” bricht der mittlerweile in Südengland lebende Musiker zu neuen musikalischen Ufern auf und präsentiert (s)einen mehr als gelungenen Versuch einer existenziellen Standortbestimmung, sind seine Songs – in Anlehnung an den Albumtitel – all jenen gewidmet, die das Gewicht der Welt auf ihren Schultern tragen. Getragen von fein ziselierten Synthesizertexturen, warm perlenden Piano- und akustischen) Gitarrenlinien sowie geprägt vom gefühlvollen Timbre des charismatischen Singer/Songwriters, entstehen höchst atmosphärische, harmonisch perfekt ausbalancierte Songkleinode zwischen Indie, Folk und Electronica. Musikalische Unterstützung erhielt er zudem von SVAVAR KNUTUR, MARKÉTA IRGLOVA (THE SWELL SEASON), RYAN KARAZIJA (LOW ROAR), MYRRA ROS und PHIA. Aufgenommen wurde das Album in Reykjavik unter der produktionstechnischen Regie von STURLA MIO THORISSON (DAMIEN RICE, OWEN PALLETT).

 

Ort: Brause – Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V., Bilker Allee 233, Düsseldorf

Termin: 12.5., 20 Uhr

Eintritt: Ein Lächeln

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15.5. experimental mash#12 – schizofrenia electronica geburtstag!!!

 

Was zunächst als experiment begann, ist mittlerweile aus dem vereinsheim nicht mehr wegzudenken: experimental mash – sounds fernab des mainstreams, kontrovers präsentiert von stefan yürke und jürgen stevens…

 

Elektronische Sounds, Beats, Drones, Noise

 

“Experimental Mash” ist eine informelle DJ-Reihe, die sich Sounds jenseits des Mainstreams widmet und diese aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. Untersucht wird das gesamte Spektrum der elektronischen Klangerzeugung und deren Schnittstellen. In asynchroner und zumeist unlogischer Folge werden Klangbeispiele von Neuer Avantgarde über (post-)Industrial/Punk, Leftfield-Techno, Aussenseiter-House, Hypnagogischen Experimenten, Drones, bis hin zu Fieldrecordings, Future Bass und Synth-Pop vorgestellt; ausgehend von den Forschungen in der elektronischen Klangkunst seit den 1950ern bis hin zur zeitgenössischen experimentelle Popkultur.

 

Kontrovers gemixt und präsentiert von Jürgen Stevens und Stefan Jürke.

 

Ort: Brause – Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V., Bilker Allee 233, Düsseldorf

Termin: 15.5., 20 Uhr

Eintritt: Ein Lächeln

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16.5. Brause Poesie im Mai

 

präsentiert von Mareike Götzinger

 

Es lesen und performen junge Wortgeile aus Düsseldorf und Umgebung. Vielfätigkeit, Frohsinn und Frühling fürs Ohr

u.a. mit:

Casjen Ohnesorge

 

 

im Anschluss, wie immer, Musik vom DJ-Pult, Gespräch, Tanz und Getränk

 

Ort: Brause – Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V., Bilker Allee 233, Düsseldorf

Termin: 16.5., 20 Uhr

Eintritt: Ein Lächeln

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20.5. Fassbinder & Fiese Fritten goes Brause

 

Ahoi ihr Fritten!

 

Nur noch 5x F&FF – und jetzt zum letzten Mal in der BRAUSE!

Nach zwei kleinen Aussetzern ist Frau Neumann endlich wieder dabei! Versprochen.

 

Also nicht verzweifeln und am Dienstag, den 20.05.14, nichts wie hin in den Kinosaal eures Vertrauens:

 

DESPAIR (1978)

 

Für die Strebsamen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Despair_–_Eine_Reise_ins_Licht

 

Die Frittenbude öffnet um 20 Uhr. Filmstart 21 Uhr.

 

Kommt wie immer zahlreich, hungrig und durstig –

immer fettig bleiben!

 

Ort: Brause – Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V., Bilker Allee 233, Düsseldorf

Termin: 20.5., 20 Uhr

Eintritt: Ein Lächeln

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24.5. Der tanzende Europapokal

 

Atletico Madrid, FC Chelsea, Real Madrid oder Bayern München; wir können nicht sagen, welche beiden Mannschaften das Endspiel der Landesmeister bestreiten werden. Was aber gewiss ist, dass das Vereinsheim des Metzgereischnitzel e.V. die laufenden Bilder dazu zeigt.

 

Live & direkt aus dem Bermuda 3eck auf Großbild.

Tür: 20:00 | Anstoß folgt

 

Nach dem Spiel -> Junior Dread/HIGH NOON SOUND STATION – Original 45 Cowboy & Mister Gogo spielen vinylhafte, jamaikanische Volksmusik: (Modern) Roots | Early Reggae | Ska | Rocksteady | Rub-A-Dub.

 

Ort: Brause – Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V., Bilker Allee 233, Düsseldorf

Termin: 24.5., 20 Uhr

Eintritt: Ein Lächeln

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28.5. Mighty Mammut Movement Nachtrauschen

 

Das Mighty Mammut Movement ist mehr ist als nur eine Düsseldorfer Band. Aus dem Schatten der drei großen M treten elf Individuen und eine gemeinsame Vision: Ska, Reggae und Hip Hop werden bei den Düsseldorfern zum Sprachrohr von Bauch und Kopf.

 

Das Movement lebt und sein Herz schlägt im Takt von D.I.Y.-Spirit und Offbeat. Mighty Mammut Movement sind sich einig, dass so manches nicht stimmt in einer Welt, die nicht nur im Winter zu viele kalte Tage erlebt. Deshalb in Bewegung bleiben, weitermachen, Veränderung aktiv mitgestalten, anstatt nur darauf zu hoffen.

 

Am 28.5. feiert das Movement live den Release des neuen Albums „In Bewegung“ im zakk düsseldorf – im Anschluss daran begibt sich das Movement in die Brause Düsseldorf, um mit seinen Freunden und Fans den Abend gemütlich ausklingen zu lassen …

 

Ort: Brause – Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V., Bilker Allee 233, Düsseldorf

Termin: 28.5., 22 Uhr

Eintritt: Ein Lächeln

 

 

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29.5. Rillen, Chillen und mit Nino aus Wien grillen

Der Nino aus Wien, jener talentierte Folksänger von Wien, wuchs unter schwierigen Verhältnissen auf. „Mit 15 oder 16 war ich in einer Gang, wir schnüffelten den ganzen Tag Klebstoff und in der Nacht klauten wir Fahrräder.“

Seine frühen Texte habe er alle im Klebstoffrausch geschrieben. „Natürlich, es war ja nichts anderes da. Dort wo ich herkomme, hast du nur zwei Möglichkeiten: entweder du versuchst, etwas aus deinem Leben zu machen, oder du schnüffelst Klebstoff.“

Am 28.12.2008 erschien das Debütalbum „The Ocelot Show“ .

Nur ein halbes Jahr nach dem mit Lob überhäuften Debüt veröffentlicht Nino am 20. Juni 2009 bereits sein zweites Album „Down in Albern“; ein Album auf welchem er mit dem ihm eigenen Charme und Humor die Ereignisse der letzten Monate verarbeitet.

Anfang Juli nimmt fm4 die Single-Auskopplung „Holidays“ in die Rotation.

Im Herbst wird mit „Du Oasch“ eine zweite Single ausgekoppelt und entwickelt sich dank Video und „Heavy Rotation“-Airplay zu einem Indie-Hit.

Ende 2009/Anfang 2010 scheint „Down in Albern“ in zahlreichen „best of 2009“-Listen österreichischer Medien auf.

Im Frühjahr 2010 wird „Immer no Oasch“, der Urbs-Remix von „Du Oasch“ (ausschliesslich digital) veröffentlicht. Nino teilt sich hierfür mit Skero (u.a. Texta) das Mikro.

Für den im September 2010 verliehenen Amadeus-Award ist der Nino aus Wien in 2 Kategorien nominiert („alternative“ sowie „fm4-Award“).

Ende 2010 erscheint die Vinyl-Single „Johnny Ramone“ und wird wiedermal ein fm4-Hit.

2011 legte er mit Schwunder sein künstlerisch bislang überzeugendstes sowie kommerziell erfolgreichstes Album vor. Erneut gibt es 2 Amadeus-Nominierungen, das Album erreicht zudem die Nummer eins Position der itunes austrian alternative charts.

Am 23. November 2012 ist Nino`s viertes Album „Bulbureal“ bei Problembär Records erschienen, die Vorab-Single „Fühlen“ steigt sofort nach erscheinen sowohl in die fm4- als auch in die Austrian Indie Charts ein.

Im März 2013 erhielt Nino seine Amadeus-Nominierungen fünf und sechs.

Am 16.5.2014 erscheinen zwei neue Alben auf einmal. Das ruhige, introspektive „Bäume“ sowie das elektrische, weird-durchgeknallte „Träume“

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Ort: Brause – Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V., Bilker Allee 233, Düsseldorf

Termin: 29.5., 20 Uhr

Eintritt: Ein Lächeln

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30.5. Bernie Mayer liest aus „Der Große Mandel“

 

„DER GROSSE MANDEL“/„BLACK MANDEL“/„MANDELS BÜRO“

„Eine Krimireihe, die oft an eine Geschichte von Kir Royal-Regisseur Helmut Dietl erinnert.“ (1LIVE)

 

„DER GROSSE MANDEL“ (14.04.2014 – HEYNE HARDCORE)

Die Freundschaft von Max Mandel und Sigi Singer wird auf die bisher härteste Probe gestellt: Wegen mieser Auftragslage muss ihr gemeinsames Detektivbüro schließen. Um zwischenmenschlich wieder auf Kurs zu kommen, bucht Singer bei dem legendären Catcher Big Walter Wylde einen Anfängerkurs – aber bevor beide Bodyslam sagen können, müssen sie wieder als Ermittler ran. Um der Erpressung eines bayerisch-türkischen Wrestlers nachzugehen, touren Mandel und Singer mit einer kleinen Wrestling-Liga durch Deutschlands schlimmste Provinzstädte. Herzinfarkte, Hetzkampagnen und wüste Intrigen treiben die beiden immer tiefer in die kriminalistische und menschliche Krise – und schließlich in den Ring.

 

Über den Autoren

Berni Mayer, geboren 1974 in Niederbayern, wohnhaft in Berlin. Nach dem Studium der Anglistik und Germanistik hat er u.a. als Chefredakteur bei MTV und VIVA Online gearbeitet und die Serie „Kavka vs. The Web“ für Myspace produziert und geschrieben. Im Januar 2012 erschien sein erster Kriminalroman „Mandels Büro“, dessen Nachfolger „Black Mandel“ im November 2012 folgte. 2014 erscheint mit „Der große Mandel“ der dröhnende Abschluss der Mandel-Trilogie. Seit 2009 ist Berni Mayer freiberuflicher Autor, Regisseur und Übersetzer. Außerdem spielt er Gitarre und singt in der Retro-Metal-Band The Gebruder Grim. Lesungen mit Berni Mayer sind ein Füllhorn merkwürdiger Anekdoten und unerwarteter musikalischer Einlagen. Die skurrilen Erlebnisse seiner Lesereisen schreibt er u.a. in seinem Blog bernimayer.de nieder.

 

Ort: Brause – Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V., Bilker Allee 233, Düsseldorf

Termin: 30.5., 20 Uhr

Eintritt: Ein Lächeln

Mail-Anhang

 

 

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METZGEREI SCHNITZEL E.V. / KUNSTVEREIN / 

Bilker Allee 233  40215 Düsseldorf 

m@il: kultur@metzgereischnitzel.de

www.metzgereischnitzel.de
www.facebook.com/Vereinsheim.Brause

Mitglied beim Metzgerei Schnitzel e.V. kann jeder werden, der 5 Euro Mitgliedsbeitrag im Monat zahlt und dabei hilft, Kultur jenseits des Mainstreams zu fördern. Vorteil: viele neue Freunde und die Gelegenheit, auch selbst einmal das Programm im Vereinsheim Brause auf der Bilker Allee 233 zu gestalten…

Wer diesen Newsletter fälschlicherweise erhält oder aus irgendeinem anderen Grund aus unserer Kartei  herausgenommen werden möchte, der zögere nicht, uns dies in einer kurzen Mail kundzutun. Wir werden eurem Wunsch entsprechend nachkommen.

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde, nehmen Sie  an der Vernissage
im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt
Apostelstraße 84, 47119 Duisburg-Ruhrort
am
Sonntag, dem 11. Mai 2014,
um 11 Uhr

IRDEN-Museumsrundgang IRDEN-TonTrifftAufStahl

Sie/Ihr und Ihre/Eure freunde sind herzlich eingeladen!

Es sprechen Dr. Bernhard Weber, Museumsleiter, und Dr. Falko Herlemann, Kunstwissenschaftler.
Es spielt: omnia, Schlagzeug und Percussion.

Dorothea Büsse
Haltepunkt Düsseldorf-Gerresheim e.V.

 

„Es handelt sich hier um Kunstfiguren, die nicht den Menschen abbilden,
sondern als Chiffre für all das fungieren,
was sich im menschlichen Leben abspielt…“
Jürgen Brodwolf
aus: „Das letzte Bildnis der Meret Oppenheim“, 2007

 

 

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Stilleben mit Messer“
Objektkasten 1971/1973
47,5 x 48,5 cm x 11,5 cm
sign. dat. bez.
Holeczek/Blume 227
[19618]

 

 

 

07.05.–14.06.2014
JÜRGEN BRODWOLF
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)

– Der Figurist
Frühe und aktuelle Arbeiten

 

 

 

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 7. Mai 2014 um 19.00 Uhr
laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Der Künstler ist anwesend.

 

 

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Schlafende mit Idolfigur“
Reliefbild aus „Die Flut IV“
Leinwand, Jute, Pappmaché, Farbpigment, Bemalung, Tubenfigur 1990/2010
130 x 160 cm
sign. dat.
[21654]

 

 

Jürgen Brodwolf, ohne TitelJürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
ohne Titel
bandagierte und wachsumformte Papierfiguren
Pigmentfarbe, Gazestoffe, Papier, Wachs, Asphalt 1993/1995
55 x 45 cm x 4,5 cm
sign. dat. bez.
[17258]

 

 

 

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Paar“
Textiles Relief, Pappe, Gaze, Asphalt 1996
104 x 222 cm x 11 cm
sign. dat.
[21648]

 

 

 

 

Zahlreiche Exponate der Ausstellung können unter
www.boisseree.com angesehen werden.

 

English – www.boisseree.com
Español – www.boisseree.com
Français – www.boisseree.com

 

 

 

 

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Felskopf“
Bronzeplastik 2006/2009
19 x 31 cm x 27 cm
sign. dat.
Auflage 3 Exemplare
[21656]

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Maske des Pygmalion“
Bleistift, Fettkreide, Figurenabformung 2011
28,5 x 40 cm
sign. dat. bet.
[21651]

 

 

 

 

Jürgen Brodwolf
– Der Figurist

Frühe und aktuelle Arbeiten

Zum wiederholten Mal zeigt die Galerie Boisserée eine umfangreiche Einzelausstellung des 1932 in Dübendorf bei Zürich geborenen Künstlers Jürgen Brodwolf zum Thema „Figuren“. Der ehemalige documenta-Teilnehmer (1977) und Professor für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart (1982-1994) zählt mit seinen inzwischen 82 Lebensjahren zu den Klassikern der deutschen Kunstszene, seine Arbeiten befinden sich in über 40 öffentlichen Sammlungen (z.B. im Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg oder im Kunsthaus Zürich) und wurden in über 200 Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt (z.B. im Sprengel-Museum, Hannover oder der Kunsthalle Mannheim). Im Zentrum von Jürgen Brodwolfs Werk steht die Beschäftigung mit der menschlichen Figur. Ausgehend von seinen ersten Tubenfiguren im Jahr 1959 aus ausgedrückten, leeren Farbtuben entstand für Brodwolf ein Ur- und Vorbild einer „inneren Figur“, die sich thematisch durch sein gesamtes künstlerisches Werk zieht. Die wahre Identität des Künstlers äußerst sich über die Figur als Medium – sei es als Collage, Objekt, Malerei, Plastik oder Installation. Die Ausstellung versucht an Hand verschiedener Objekte aus unterschiedlichen Werkgruppen den Evolutionsprozess ständig neuer Figurentypen nachzuzeichnen. Brodwolfs Figuren leiden, sie sind verletzt, manchmal sogar tot – doch sie tanzen, lieben und träumen auch und verkörpern essenziell menschliche Erfahrungen. Brodwolfs Figuren sind nicht schön – so wie der erlebende, erleidende oder gar geschundene Mensch nie schön ist. Seine Figuren haben jedoch die Schönheit der Wahrheit, des Wissens, der Summe des Daseins in sich geborgen. Das Werk dieses außergewöhnlichen Künstlers überzeugt durch seine Konsequenz und Geschlossenheit – seine Figuren sind aus einer inneren Notwendigkeit entstanden. Die Ausstellung zeigt verschiedenste Beispiele seines künstlerischen Schaffens. Neben frühen Objektkästen aus den 1970er Jahren, kleinformatigen Papierarbeiten (darunter der Zyklus „Das letzte Bildnis der Meret Oppenheim“), sind auch aktuelle Arbeiten prominent vertreten , wie die „Embryo-Figur“ von 2011 (Titel der Einladung) oder die großformatigen Arbeiten „Große Figur“ von 1982/91 oder „Schlafende mit Idolfigur“ von 1990-2010. Der aus 22 Papierarbeiten bestehende Zyklus „Cato lebt weiter“ wird komplett im Studio der Galerie gezeigt und widmet sich dem Leben und dem Tod einer Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus – der jungen Frau Cato Bontjes van Beek. Die Ausstellung öffnet dem Besucher einen Raum, öffnet die Tür in eine künstlerische Welt, die in ihrer Sensibilität, ihrer Sprödheit, Unverwechselbarkeit und Eigenwilligkeit einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt – der Welt des „Figuristen“ Jürgen Brodwolf.

 

 

 

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Embryo-Figur I“
Reliefbild aus die „Die Flut VI“
Pappe, Gaze, Wachs, Asphalt 2011
62 x 77 cm x 10 cm
sign. dat. bet.
[21650]

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Auf gelbes Figürchen blickend“
Mischtechnik (Fettkreide, Papierformung, collagierte Tubenfigur) 2013
28,5 x 40 cm
sign. dat. bet.
[21653]

 

 

„Jürgen Brodwolf. Cato lebt weiter“

„Fast jedes Schulkind und fast jeder Erwachsene kennt die Namen Sophie Scholl und „die Weiße Rose“. Aber Cato Bontjes van Beek? Der Name klingt niederländisch und ist bislang nicht in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gedrungen. Und doch gehört er in die Reihe der deutschen Widerstandskämpferinnen gegen den Nationalsozialismus. Wie Sophie Scholl wurde Cato Bontjes van Beek […] angeklagt und zum Tode verurteilt. Wie Sophie Scholl ging sie ruhig, aufrecht und mit fast übermenschlichem Mut zum Schafott.“1 Tief bewegt von dem Leben und Sterben und der Haltung der jungen Frau hat Jürgen Brodwolf ihr 2008/2009 den Zyklus „Cato lebt weiter“ gewidmet. Es sind 22 einfühlsame, leise Arbeiten auf Papier entstanden. Zweimal erst wurden sie bisher ausgestellt.
Jürgen Brodwolf ist durch seine sensible, unbequeme Kunst bekannt geworden. Der Mensch steht im Zentrum seines Interesses. Es ist die menschliche Figur, in der sich sein Denken und damit sein schöpferisches Gestalten zeigen. In der für ihn charakteristischen menschengestaltigen, ausgequetschten „Tubenfigur“ und den fast embryonal oder in gebeugter Haltung dargestellten Figuren finden die Schrecknisse der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft ihren bewegenden Ausdruck. Als kollektiv lesbare Chiffren oder Metaphern sind Brodwolfs Figuren ebenso zeit- wie geschlechtslos. Es fehlen alle „Attribute von Äußerlichkeiten“2 . Die mit Tüchern, Papier oder Gaze umhüllten, bandagierten Figuren gleichen Einbalsamierten. Ihre Oberflächen behandelt Brodwolf mit Wachs, Asche, Schichten aus Kreide, Farbe, Tusche und Asphalttinkturen. Als „Beinhaus aus Pappe, Gaze, Eisen und Wachs“ beschrieb sie Walter Jens3, „zu beklemmend gleichen sie den Resten, die Menschen von sich und anderen übrig gelassen haben“ Adolf Muschg4. Es sind Bildnisse von ungeheurer Intensität, von Gestalt gewordener Hoffnung und Verzweiflung. Brodwolf gibt den Figuren ein Leben. Und in ihm bewahren sie würdevolle Distanz.
Hermann Vinkes bewegendes Porträt „Cato Bontjes van Beek ‚Ich habe nicht um mein Leben gebettelt“5 gab Jürgen Brodwolf die Grundlage für seine bildnerische Auseinandersetzung mit ihr. „Während meines Aufenthaltes 2008 als Artist in Residence im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop begann ich mit ersten Skizzen und Studien zum Zyklus.“6 Für die ersten Arbeiten diente ein fotographisches Porträt als Vorlage für das Bildnis der Cato, das durch Perforation auf seine Konturen reduziert oder durch rot- und blaufarbene Monotypien umgesetzt wurde. „Von der Ostsee in den Schwarzwald heimgekehrt, holten mich die verdrängten Fakten der Verfolgung, Haft und Folter – bis zum Tod Catos auf dem Schafott – wieder ein und sollten auf den noch leeren Papierseiten Gestalt annehmen. 2009 entstehen die Werke: Catos Traum, Folterung, Kopf – Leib, Pietà. Der Themenkreis schließt mit Lilienblüten, Clematisblüten […]“7. Entstanden ist eine außergewöhnliche Arbeit, eine eindrucksvolle Sammlung von Collagen und Papierreliefs.
„Catos Vermächtnis ist der Glaube an den guten Menschen, trotz allem…“8

1Hermann Vinke, Cato Bontjes van Beek, Ich habe nicht um mein Leben gebettelt, Ein Porträt, Arche Verlag Zürich-Hamburg, 2003
2Siegfried Salzmann, 1975, in: Der Figurist, Reden und Texte aus fünf Jahrzehnten zum Werk von Jürgen Brodwolf, Radius Verlag, Stuttgart 2013
3Walter Jens, 1992, in: ebd.
4Adolf Muschg, 1992, in: ebd.
5Hermann Vinke, Cato Bontjes van Beek, Ich habe nicht um mein Leben gebettelt, Ein Porträt, Arche Verlag Zürich-Hamburg, 2003
6Jürgen Brodwolf, Cato lebt weiter, Radius Verlag Stuttgart, 2009
7Ebd.
8Lew Kopelew, in: ebd.

 

 

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Cato Bontjes van Beek V“
Collage, Ritzzeichnung auf Transparentfolie, Gouache, Asphalttinktur 2008
44,5 x 54,5 cm x 4,5 cm
sign. dat. bet.
[21616]


Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Vision“
Papiercollage, Papierfiguren, Gouache, Perforation 2008
54,5 x 44,5 cm x 4,5 cm
sign. dat. bet.
[21633]


Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Cato lebt weiter“
Collage, Perforation, Gouache 2009
45,5 x 54,5 cm x 4,5 cm
sign. dat. bet.
[21636]

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Clematisblüten“
Collagierte Pappfigur, Clematisblüten, Asphalttinktur, Farbstift 2009
45,5 x 54,5 cm x 4,5 cm
sign. dat. bet.
[21635]

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Folterung I“
Collagierte Pappfigur, Asphalttinktur, Farbstift 2009
44,5 x 54,5 cm x 4,5 cm
sign. dat. bet.
[21627]

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Kopf – Leib II“
Papierrelief, Collage, Gouache, Perforation 2009
44,5 x 54,5 cm x 4,5 cm
sign. dat. bet.
[21630]

Jürgen Brodwolf, Jürgen Brodwolf
(geb. 1932 in Dübendorf bei Zürich)
„Lilienblüten“
Collagierte Stofffigur, Gouache, Lilienblüten, Farbstift 2009
45,5 x 54,5 cm x 4,5 cm
sign. dat. bet.
[21634]

 

 

Zur Ausstellung liegt das Katalogbuch „Jürgen Brodwolf. Cato lebt weiter“ mit Texten und den ausgestellten 22 Papierarbeiten, 48 Seiten, Hardcover, erschienen im Radius Verlag Stuttgart, zum Preis von 32 Euro aus.

 

 

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Galerie Boisserée, J. & W. Boisserée GmbH
Köln seit 1838 / Cologne, est. 1838
Geschäftsführer Johannes Schilling und Thomas Weber
Drususgasse 7-11
D – 50667 Köln / Cologne
Tel. +49-(0)221-2578519
Fax +49-(0)221-2578550
Amtsgericht Köln HRB 20539
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr Sa 11-15 Uhr
und nach Vereinbarung
www.boisseree.com
galerie@boisseree.com

© Galerie Boisserée, Köln und VG BILD-KUNST, Bonn

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SAMSTAG, 3. MAI 2014, 19-2 UHR

SAKE LOVERS TOKYO NIGHTS

Live-Konzert im Rahmen der Düsseldorfer Nacht der Museen

JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

„This is our last night in Tokyo, let’s get a cab to Roppongi and find some fine Sake, man!“

SAKE LOVERS ist ein Musikprojekt der beiden Düsseldorfer Künstler Andreas Korte und Cornelius Quabeck. Im letzten Jahr haben sie eine EP mit dem Titel „Tokyo Nights“ auf dem Label Sound-Files.com veröffentlicht.
Grundkonzept des Projekts ist es, die digitale Klangwelt mit ihren unendlichen Möglichkeiten auf Gitarrensounds treffen zu lassen, die ihren Ursprung im Indie-Rock, Krautrock und Heavy Metal haben.
Die Präzision der Maschine findet ihren Kontrapunkt im analogen Klangfeld der E-Gitarre. Der experimentelle Charakter der Musik von SAKE LOVERS ist gleichzeitig auch das Ziel der beiden Künstler, dieser Austausch führt zu neuen collage-ähnlichen Songs, angesiedelt irgendwo im Niemandsland zwischen Hip Hop, Noise und Easy Listening.
Dies ist nach 12 Jahren das zweite Konzert von Korte und Quabeck, das dritte ist für 2026 geplant!

Die Live-Sets von SAKE LOVERS finden zu folgenden Zeiten in der eigens eingerichteten SAKE-Lounge im zweiten Obergeschoss des Ausstellungshauses statt:
20:00 Uhr/ 22:00 Uhr/ 24:00 Uhr

Parallel ist die aktuelle Ausstellung NUMBER EIGHT: STURTEVANT geöffnet. Kurzführungen durch die Ausstellung werden um 20 Uhr/ 21 Uhr/ 22 Uhr/ 23 Uhr und 24 Uhr angeboten.
Treffpunkt: Informationscounter im Foyer.

Tickets für die Düsseldorfer Nacht der Museen: 12 Euro

SATURDAY, 3 MAY 2014, 7 P.M. – 2 A.M.

SAKE LOVERS
TOKYO NIGHTS

Live concert as part of Düsseldorf’s Night of the Museums

JULIA STOSCHEK COLLECTION, Schanzenstrasse 54, 40549 Duesseldorf


“This is our last night in Tokyo, let’s get a cab to Roppongi and find some fine Sake, man!”

SAKE LOVERS is a music project by two Düsseldorf artists, Andreas Korte and Cornelius Quabeck. Last year, they brought out an EP entitled “Tokyo Nights” on the Sound-Files.com label.
The project’s underlying concept is to bring together the world of digital sounds, with its infinite possibilities, and the guitar sounds which have their roots in Indie Rock, Krautrock and Heavy Metal.
The analog soundscape of the electric guitar acts as a counterpart to the precision of the machine. The experimental nature of SAKE LOVERS’ music is, at the same time, the objective of these two artists, with their exchange resulting in new, collage-like songs located somewhere in the no man’s land between Hip Hop, Noise and Easy Listening.
This is the second concert in 12 years for Korte and Quabeck, with their third planned for 2026!

The live sets by SAKE LOVERS will be taking place at the following times in the specially designed SAKE lounge on the exhibition building’s second floor:
8 p.m./10 p.m./midnight

The current exhibition NUMBER EIGHT: STURTEVANT will be open at the same time. Short tours of the exhibition are on offer at 8 p.m./9 p.m./10 p.m./11 p.m. and midnight.
Meeting point: Information desk in the foyer.

Tickets for Düsseldorf’s Night of the Museums:
 €12

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