MATTHIAS REINHOLD  „Rote Welle“ / „Red Wave“
13.1. – 17.2.2012
Eröffnung/ Opening : Freitag/friday , 13. Januar 2012
von 18-20 Uhr

In der neuen Ausstellung  „Rote Welle“ verknüpft Matthias Reinhold gefundene Objekte mit seinen Zeichnungen aus dem Projekt Ikonolog, das von dem Strukturprinzip eines Weblogs ausgeht. Die „Rote Welle,“ ein Fundstück aus den Erkundungsgängen in Warschau, wo Reinhold seit einiger Zeit lebt und arbeitet, steht für seine assoziative Arbeitsweise. Die rote Welle verweist sowohl auf die in Warschau allgegenwärtige polnische Nationalflagge, als auch auf das Surfen im Internet. So hat Matthias Reinhold nun auch begonnen, seine Website Ikonolog um ihm wichtige Fundstücke zu erweitern, wodurch Nachbarschaften entstehen, die sich sowohl formal als auch inhaltlich aufeinander beziehen. Es geht ihm weniger darum, Realität abzubilden, als Erkenntnisvorgänge in Gang zu setzen. Was ist real, der Gegenständ oder die Zeichnung?

Reinhold erschließt die Welt mit Hilfe von Begriffen, Bildern und gefundenen Objekten. Bild und Wort stehen dabei in einem fortwährenden Spannungsverhältnis. Der  Dialog der Bilder aus eigenen Zeichnungen und gefundenen Objekten, die die Außenwelt repräsentieren, läßt ein Wechselspiel zwischen Imaginärem und Realem, zwischen Subjektivem und Objektivem entstehen.

Neben den „realen“ Zeichnungen und Objekten steht ein Laptop bereit, mit dem man auf Reinholds Website Ikonolog das virtuelle Wellenreiten betreiben kann.

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In the new exhibition titled “Rote Welle” / “Red Wave”, Matthias Reinhold links found objects with his drawings from the Ikonolog project, which is based on the structural principle of a weblog. The “Red Wave”, an object that Reinhold found during his walks through Warsaw, where he has been living and working for some time, stands for his associative working method. The red wave refers both to the Polish national flag which is omnipresent in Warsaw and to surfing on the internet. Matthias Reinhold has now also started expanding his website Ikonolog by found objects that are important to him, creating neighbourhoods that refer to each other in formal and content-related terms. He is less concerned with depicting reality than initiating processes of cognition. What is real: the object or the drawing?

Reinhold gains access to the world by means of concepts, images and found objects. Images and words stand in a constant relationship of tension. The dialogue between the images of his own drawings and the found objects representing the outside world gives rise to an interplay between the imaginary and the real, between the subjective and objective.

There is a laptop next to the “real” drawings and objects available to the visitors to virtually surf on Reinhold’s Ikonolog website.

 

GALERIE URSULA WALBRÖL

Mutter-Ey-Str. 5
40213 düsseldorf

Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-19 Uhr,Sa 12-16 Uhr
und nach Vereinbarung
tel: 0049 (0)211 3180223
fax: 0049 (0)211 3180225