You are currently browsing the daily archive for 10. Januar 2012.

Poststr. 3    D-40213 Düsseldorf     T +49.211.13 16 66     mail@galerie-pfab.com    
Öffnungszeiten: Di – Fr: 12 – 18, Sa: 11 – 14 Uhr
Vera Lossau
Age of Base
13. Januar bis 25.02.2012
Eröffnung: Freitag, 13. Januar ab 19.00 Uhr
Vera Lossaus Werk rekrutiert sich aus Installation, Zeichnung, Performance und Malerei, und hat stets konzeptuelle Grundlagen. Sie intendiert die konstruktive Zusammenführung verschiedener Medien, um im Resultat einen Bildraum zu erschaffen, in dem ähnlich wie bei einem Gedicht Inhalte zwischen den Zeilen aufleuchten. Dabei liegt den Arbeiten oft eine konsequente Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte zugrunde, etwa wenn Motive aus Renaissancegemälden in ihr skulpturales Werk überführt werden. Grundsätzlich geht es in ihrer Kunst nicht um die konkrete, linear – methodische Formulierung eines sich selbst begrenzenden Arbeitsstils durch Trennung von künstlerischen Gattungen, sondern darum, etwas einzukreisen, das nicht greifbar ist, sich aber dennoch klar präsentiert. Es ist fast die Umkehrung einer sich auf nur ein Thema bzw. eine Form oder Methode reduzierenden Arbeitsweise. Kategorien wie Komposition, Farbgebung, Zeichnung im Raum und Licht  sind substantieller Bestandteil ihres Werks.
In der aktuellen Ausstellung zeigt Vera Lossau museale Großskulpturen. Die raumgreifenden Installationen kreisen subtil um das Thema Tod. Dabei deutet die Künstlerin das dem Blick Verborgene nur an, wodurch ein Gefühl der Beklemmung und der Melancholie aufkommt. Ein weiteres verbindendes Moment ist das Verhältnis von Innen- und Außenraum. Die dargestellten Schnittstellen scheinen klare Grenzen aufzulösen, wodurch eine Konfrontation von zwei Realitätsebenen entsteht.
Vera Lossau (1976) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rita McBride und Magdalena Jetelová und war in zahlreichen Einzelausstellungen zu sehen, darunter im Kunstverein Mönchengladbach, im Stadtmuseum Hattingen, im Ernst und Young Artforum, Düsseldorf, im Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen oder im Kunstverein Konstanz. Zudem erhielt die Künstlerin zahlreiche Stipendien, wie beispielsweise das der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, das Ringenberg-Stipendium des Landes NRW, sowie das Israel-Stipendium der Kunststiftung NRW, der Artists Studios Tel Aviv und der Cary und Dan Bronner-Stiftung Düsseldorf. Bis zum 5. Februar 2012 werden Werke von Vera Lossau in der Ausstellung Kunstpreis »junger westen 2011« in der Kunsthalle Recklinghausen und vom 10. Februar bis zum 09. Mai 2012 im KIT Kunst in Tunnel, Düsseldorf zu sehen sein.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

MATTHIAS REINHOLD  „Rote Welle“ / „Red Wave“
13.1. – 17.2.2012
Eröffnung/ Opening : Freitag/friday , 13. Januar 2012
von 18-20 Uhr

In der neuen Ausstellung  „Rote Welle“ verknüpft Matthias Reinhold gefundene Objekte mit seinen Zeichnungen aus dem Projekt Ikonolog, das von dem Strukturprinzip eines Weblogs ausgeht. Die „Rote Welle,“ ein Fundstück aus den Erkundungsgängen in Warschau, wo Reinhold seit einiger Zeit lebt und arbeitet, steht für seine assoziative Arbeitsweise. Die rote Welle verweist sowohl auf die in Warschau allgegenwärtige polnische Nationalflagge, als auch auf das Surfen im Internet. So hat Matthias Reinhold nun auch begonnen, seine Website Ikonolog um ihm wichtige Fundstücke zu erweitern, wodurch Nachbarschaften entstehen, die sich sowohl formal als auch inhaltlich aufeinander beziehen. Es geht ihm weniger darum, Realität abzubilden, als Erkenntnisvorgänge in Gang zu setzen. Was ist real, der Gegenständ oder die Zeichnung?

Reinhold erschließt die Welt mit Hilfe von Begriffen, Bildern und gefundenen Objekten. Bild und Wort stehen dabei in einem fortwährenden Spannungsverhältnis. Der  Dialog der Bilder aus eigenen Zeichnungen und gefundenen Objekten, die die Außenwelt repräsentieren, läßt ein Wechselspiel zwischen Imaginärem und Realem, zwischen Subjektivem und Objektivem entstehen.

Neben den „realen“ Zeichnungen und Objekten steht ein Laptop bereit, mit dem man auf Reinholds Website Ikonolog das virtuelle Wellenreiten betreiben kann.

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

 

In the new exhibition titled “Rote Welle” / “Red Wave”, Matthias Reinhold links found objects with his drawings from the Ikonolog project, which is based on the structural principle of a weblog. The “Red Wave”, an object that Reinhold found during his walks through Warsaw, where he has been living and working for some time, stands for his associative working method. The red wave refers both to the Polish national flag which is omnipresent in Warsaw and to surfing on the internet. Matthias Reinhold has now also started expanding his website Ikonolog by found objects that are important to him, creating neighbourhoods that refer to each other in formal and content-related terms. He is less concerned with depicting reality than initiating processes of cognition. What is real: the object or the drawing?

Reinhold gains access to the world by means of concepts, images and found objects. Images and words stand in a constant relationship of tension. The dialogue between the images of his own drawings and the found objects representing the outside world gives rise to an interplay between the imaginary and the real, between the subjective and objective.

There is a laptop next to the “real” drawings and objects available to the visitors to virtually surf on Reinhold’s Ikonolog website.

 

GALERIE URSULA WALBRÖL

Mutter-Ey-Str. 5
40213 düsseldorf

Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-19 Uhr,Sa 12-16 Uhr
und nach Vereinbarung
tel: 0049 (0)211 3180223
fax: 0049 (0)211 3180225
CHARLOTTE POSENENSKE im K21 STÄNDEHAUS DÜSSELDORF
Neue Künstlerinnenräume im K21

CHARLOTTE POSENENSKE – 11. Januar 2012, 19 Uhr

Zur Eröffnung des Raums mit Arbeiten von Charlotte Posenenske laden wir Sie herzlich zu einem Vortrag von Ruth Noack über das Werk der Künstlerin ein.

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
K21 STÄNDEHAUS
Ständehausstr. 1
40217 Düsseldorf
www.kunstsammlung.de

Eintritt frei

Charlotte Posenenskes Werke verweisen auf einen Kunstbegriff, der
demokratisch geprägt ist. Dieses Verständnis beinhaltet, dass die
Anordnung der aus mehreren Einzelteilen bestehenden Objekte nicht von
der Künstlerin selbst, sondern erst von dem Benutzer – in diesem Fall
der ausstellenden Institution – festgelegt wird. So kann auch die
Arbeit \“Vierkantrohre Serie DW\“ in unterschiedlichen Figurationen
realisiert werden. Bewusst verzichtet die Künstlerin auf einen
individuellen künstlerischen Stil und betont stattdessen den seriellen,
industriell gefertigten Charakter ihrer Werke. Dies wird auch durch ihre
Titelvergabe deutlich, die dem Alphabet folgt – wobei das »W« in
\“Vierkantrohre Serie DW\“ für Wellpappe steht. Posenenskes Kunst
definiert somit die Rolle des Künstlers neu und befragt die Grenzen
traditioneller Skulptur und Malerei.

KONRAD FISCHER GALERIE

 

Monika Lahrkamp hat dich zu „FILMPROGRAMM STUDIO 54 – ZABRISKIE POINT (REGIE: MICHELANGELO ANTONIONI)” eingeladen
FILMPROGRAMM STUDIO 54 – ZABRISKIE POINT (REGIE: MICHELANGELO ANTONIONI)
Morgen, 11. Januar um 15:00
Ort: Schanzenstrasse 54, 40549 Düsseldorf

Enter your email address to follow this blog and receive notifications of new posts by email.

Schließe dich 11 anderen Followern an

Januar 2012
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  

Blog Stats

  • 29.603 hits
%d Bloggern gefällt das: