Wir laden Sie ein zu unserer Ausstellung summertime, mit
Frauke Dannert, Monica Ursina Jäger, Vera Lossau, Helmut Schweizer, Christine Streuli
vom 03. August bis 03. September 2011.

Frauke Dannert (*1979) präsentiert Collagen, die sie zum Teil bei ihrer Abschlußpräsentation am Goldsmiths College in London gezeigt hat. In ihren Arbeiten verwendet die Künstlerin Architekturelemente aus Zeitschriften, vervielfältigt diese und setzt sie zu abstrakten Gebilden zusammen. In der Wahl der Materialität rekurriert Frauke Dannert ebenfalls auf bautypische Werkstoffe. Sie bezieht Holzplatten, Kupfer- und Pressspannstücke mit ein und misst der Beschaffenheit der Farben und Oberflächenstruktur eine große Bedeutung bei.

Bei dem Diptychon von Monica Ursina Jäger (*1974) wird der Betrachter regelrecht in eine futuristische Landschaft hineingezogen. Die Bildtiefe der großformatige Tuschezeichnung entsteht durch den bewussten Kontrast von Schwarz und Weiß. Licht als Hoffnungsschimmer fällt in die bedrohlich wirkende Dunkelheit. Die menschenleere Szenerie wirft politische und soziale Fragestellungen an unseren Umgang mit den Orten, an denen wir leben auf.

Die skulpturale Installation Vera Lossaus (*1976) spannt sich über den gesamten vorderen Raum. An Drahtschnüren präsentiert sie Boxhandschuhe aus Bronze. Die Wahl der Materialität potenziert den brachialen Akt, die Hängung an der Decke lässt an einen surrealen Boxring denken. Zudem zeigt sie Totenköpfe und den Schädel eines Säbelzahntigers, die während eines Stipendiums  in Südafrika entstanden sind.

Helmut Schweizer (*1946) der sich beständig mit den Errungenschaften und Folgen der Wissenschaft auseinandersetzt, bezieht sich in seinen Installationen seit den 60er Jahren auf Atomenergie. Tanz der Atome, so der Titel der Arbeit, kann als Tanz auf dem Vulkan verstanden werden. Die Bedrohung, die von der uns umgebenden Radioaktivität ausgeht, wird deutlich sichtbar. Auf fragilen Laborflaschen, die mit giftgelbem Uranin gefüllt wurden, sind Texte gedruckt, die verdeutlichen, wo Radioaktivität in unserem Alltag eingesetzt wird.

Die großformatigen Gemälde von Christine Streuli (*1975) sind mehrschichtig aufgebaut, wobei sich die Künstlerin der unterschiedlichsten malerischen Verfahren bedient. Sie sprüht, schüttet oder spritzt die Farbe auf die Leinwände oder bedient sich drucktechnischer Verfahren. Sie benutzt Rechen, Schablonen, Kratzer oder andere Gegenstände. Das klassische Malerwerkzeug, den Pinsel, verwendet die Künstlerin selten. Die Biennaleteilnehmerin von 2007 sucht nach neuen Ausdrucksformen in der Malerei, die sich weder eindeutig der Gegenständlichkeit noch der Abstraktion zurechnen lassen.

Kommende Ausstellung:
Ruprecht von Kaufmann
Altes Haus
09. September bis 05. November
Eröffnung im Rahmen der DC-Open
Berthold Reiß
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2012
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Es lebe die Malerei!
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20. April 2011 bis Früjahr 2012
Monica Ursina Jäger
Viel Lärm um Alles. Much ado about everything.
Barockes in der zeitgenössischen Kunst. Baroque in Contemporary Art.
Haus für Kunst Uri
19. June bis 28. August 2011
Ruprecht von Kaufmann
Zwischenzeit
Neue Galerie Gladbeck
16. September bis 04. November 2011
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ISBN 978-3-7774-3711-8
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Ali Hoca Sokak 15/ B
15. September bis 30. Oktober 2011
Ulrike Möschel
wegens persoonlijke omstandigheden
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29. Oktober bis 27. November 2011
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Monographie
Ulrike Möschel
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Mette Tronvoll
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Monographie
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Sandra Vásquez de la Horra
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Sandra Vásquez de la Horra
Nouvelle Présentation de Collections Contemporaines des années 1960 à nos Jours
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Monographie
Sandra Vásquez de la Horra
ISBN 978-3-7757-2655-9
Hatje Cantz Verlag

Galerie Rupert Pfab   Poststr. 3    D-40213 Düsseldorf     T +49.211.13 16 66     mail@galerie-pfab.com     Öffnungszeiten: Di – Fr: 12 – 18, Sa: 11 – 14 Uhr

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