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High Noon. Ab dem 01.01 2008 stellt Tschibbi Wich (geb. Rüdiger Bernd,)
im „GLASHAUS“ auf dem Worringer Platz in Düsseldorf aus.

»SOZIALE PLASTIK – PHANTASTIK: Unser Kleines Edinburg«.
Zwischenbericht: Hl. 3-Königs-Tag, Sonntag, 06.01 2008,
Finissage: Sonntag, 13.01 2008.
An beiden Sonntagen ist Tschibbi Wich zw. 12:00 Uhr und 22:00 Uhr anwesend.

tschibbi_01.jpg

Am Knotenpunkt Worringer Platz treffen verschiedene Kulturen aus der ganzen Welt aufeinander. Ein babylonisches Durcheinander hat dort ein System. Kim, Mi-Ryeon, die koreanische Videokünstlerin hat genau diese (Un)Ordnung im Glashaus dargestellt. Ihre Videoinstallation mit 5 verschiedenen Bildern gleichzeitig, in mindestens 5 Sprachen aus allen Kontinenten hatte den Ausdruck einer kompletten Kulturvermischung.

kim_1.jpg kim_2.jpg

Gul Ramani und Tschibbi Wich, der Anton, Igor Getman, und selbstverständlich Kim unterstrichen diesen Charakter des (grünen) Platzes ebenso. Es wurde zu einer besonders interessanten Darstellung. Der Ort und die Gäste, zusammen mit der Videoinstallation ergaben quasi eine Einheit. Besser gesagt es überschnitten sich die Kunst und die Wirklichkeit an diesem Abend im Glashaus. –

Am 21. Dezember gibt es noch die Finissage. Das sollte ein jeder mal erleben.

Ich bin begeistert.

Euer ArtJanz

Samstag war noch mehr zu sehen:

In Jorges Kneipe Tagtraum veranstaltete Mecki M. Martin wieder eine Vernissage. Und ich sah lauter „alte“ bekannte wie Tom A. Hawk oder Pini Libra. Die Stimmung in dem Laden war großartig. Meckis „Tischtuch für 100 Wasser“ und Tom A. Hawks Leihgabe „Abrechnung für Don Lenzen“ sind mir besonders ins Auge gefallen.

100wasser.jpg dondeckel.jpg

Die Stimme von Pini ist mir dagegen ins Ohr gefallen. Sie musizierte mit nem Typen (der Name ist mir entfallen) der die Gitarre und die Mundharmonika gleichzeitig spielte, wobei ihre Stimme wieder verzauberte.

mecki_2.jpg pini_1.jpg

Alles zusammen gesehen war da richtig gute Laune im Tagtraum.

Greetz

ArtJanz

Samstag war Vernissage D-Flingern.

Zwei Künstler stellten in angenehmer Atmosphäre in der Produzentengalerie neuere Werke aus.

Als ich die Galerie betrat, turnten zuerst einmal einige Kinder dort herum und waren gut drauf. Dann erkannte ich eine Arbeit von Oliver Schmitten auf fliederfarbender Pappe. Das besondere war das es nur ein Bild ist, das auf einen Raumwinkel angebracht war, sozusagen eine Rauminstallation … Oliver erklärte mir das nur dieser Raum es so zuließ – pfiffig. Bei seinen Arbeiten beschränkte er sich auf das Substantielle der Malerei. Linien und Farbflächen stellten realistische Motive sehr minimal dar.

schmitten_i.jpg crieger_ii.jpg

Marc von Criegern arbeitete direkt auf Leinwände, ohne Keilrahmen. Die Leinwände waren einfach nur gelb, die mir schwarzer Tusche mit verschiedenen Techniken bearbeitet worden waren. Er zeichnet und bedruckt seine Malflächen.

Der Mitgalerist bei Plan D, Peter Cloth hatte alles im Griff, sozusagen. Er freute sich über diese Ausstellung in der Galerie auf der Dorotheenstr. 59.

Ich freue mich, wenn Plan D das nächste mal in seine Räume einlädt.

Grüße

euer ArtJanz

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Dort stellten heute einige Künstler ihre Arbeiten vor. Doch zuerst die Anfahrt. Vom Hbf-Düsseldorf bis hin zum Künstlerhaus dauerte es etwa 1,5 Stunden. Dann kamen wir in einen Park. Wir, d.h. Tschibbi war mit. Also zuerst gingen wir eine herrliche Parkallee entlang bis zum Eingang der Villa Greifenhorst. Vor den Kriegen muß es ein Jagdsitz gewesen ist. Ein fantastisches Gebäude in Kreuzform mit einer Eingangshalle und auf zwei Etagen mit viel Ausstellungsraum.

cetin_dose1.jpg zank_planet.jpg

 

6 Künstler hatten dort Bilder aufgehangen, d.h. einer zeigte Wasserräume als Videoinstallation. Stephan Hertel. Seine Frau Honorina aus Brasilien zeigte experimentelle Farbspielereien bis in die dritte Dimension. Der Duisburger Reiner Prasse zeigte kreisförmige Arbeiten und Daliah Zank präsentierte das Planeten-Quartett. Die obere Etage gehörte ganz allein Claudia Liske, die viele Pigment- und Materialexperimente vorzeigte. Cetin Cam, ein „Member of ArtFakt 2010“, organisierte diese Ausstellung und zeigte seine Werke nur im Hintergrund. Sie waren damit aber auch nicht unauffällig.

claudialiskes_cocos.jpg claudialiskes_.jpg

 

Schöne Ausstellung in einem sehr angenehmen und edelen Ambiente. Traumhafte Aussichten auf eine ansprechende Parklandschaft mit beeindruckenden, gewaltigen Bäumen ringsherum. Und netten Gästen. Zwar waren es heute nicht allzuviele, aber dafür sehr sympatische Zeitgenossen. Es kam genügend Kommunikation mit allen anwesenden zustande.

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Auf dem Rückweg freuten wir uns ungemein über diesen Besuch.
Mit dem Künstler Cetin und uns war schon wieder die halbe ArtFakt 2010 Gruppe zusammen und gab sich die Ehre. Wunderbarer Nachmittag.

 

Euer
ArtJanz

 

(Fotos gibt es noch an dieser Stelle)

107 E und Atelier auf der Ecke.

 

 

In der 107 E konnte man raumfüllende Installationen anschauen. „735m“ hieß das Filzband, etwa 10 cm breit. Es überzog besitzergreifend den Boden der großen Galerie. Eine Goldwand (Pappe), 3 Container die „cafe aroma“ genannt wurden und eine Lichtinstallation erfüllten den Raum. Und dann stand ingedwo noch ein nett bemalter Klappstuhl. Soso …

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Im Atelier auf der Ecke zeigte eine französische Fotokünstlerin einige Einblicke in 15 Künstlerateliers auf A4 und deren gefüllte Kühlschränke.

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Unter dem Publikum waren hauptsächlich die Künstler. 20-30 Leute, die zwischen den beiden Ausstellungen pendelten. Diese beiden Angelegenheiten machten einen eher sachlichen Eindruck.
Diesmal war ich vergeblich auf der Suche nach Inspirationen.

 

 

Greets
euer ArtJanz

 

 

Stephan von Wiese hat eine Fotoausstellung der rheinischen Künstler und der Düsseldorfer Kunst-Geschichte der letzten Jahrzehnte zusammengestellt und im Museum Kunst Palast präsentiert. Viele Besucher kamen. Darunter so manch ein Zeitzeuge. Neue Geschichte um eine Reise in die Vergangenheit der Fluxus und Happening Äera zu unternehmen. Um an das Treiben der moderne Kunst in der Stadt zu erinnern und vielleicht auch zu appelieren.

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Im Museum Kunst Palast waren die Redner nicht gut zu hören. Bei Betrachtung der vielen gut angeordneten Fotografien ließen sich aber die letzen 55 Jahre im vorbeigehen erschließen. Mittlerweile bekannt gewordene Künstler-FotografInnen lichteten hiesige Kreative ab. Ob Norden, Süden, Osten, Westen, kreative Aktionen setzten Zeichen und schrieben durch die Kamera festgehaltene Kunstgeschichte.
Die ersten Fluxustreffen mit Wolf Vostell, Joseph Beuys, Alison Knowles bis hin zu Nam Jun Paik oder Charlotte Moorman wurden auf diese Weise aktiv dokumentiert. Proteste zur Beuysentlassung oder Demonstrationen gegen den Versuch den Kunstpalast abzureißen waren Aufnahmen mit Wiedererkennungswert. Fotos vom Lüppertz-, Rinke-, Richter-, oder Klappeck-Ateliers mit den arbeitenden Artistis hatten eine Bedeutung.
Großartig !

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Die Szene dort bestand aus einer sehr interessanten Elite. Sehr viele Bekannte Köpfe oder „hab ich doch auch schon mal gesehen“-Gesichter liefen herum und schauten oft erstaunt oder cool wie immer. Der Wimhöfer wollte sofort anknüpfen, lief auf der Empore auf und ab während er den kleinen Finger zeigte.
Aber damit noch nicht genug: Ab 22:00 Uhr ging es in den Malkasten.

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(Stephan von Wiese am Mikro)

Johannes auf der Lake verabschiedete einige namhafte Kunstbeflossene die Stadt und Amt verlassen werden. Klaus Rinke, Markus Lüppertz, Armin Zweite oder den eben genannten Stephan von Wiese gehen „the way of change“.

Dann sprach man miteinander, untereinander, durcheinander…
Der Fischer fotografierte wie immer alles wobei er von 15qm großen HD-Plakaten träumte.
Marianne endeckte viele Erinnerungen und diskutierte mit Rüdiger Wich.
Gunnar redete von Diaprojektoren, Max war gut drauf und der Techel war auch da. Alexej (übrigens Stosch) hatte auch genug Gespächsstoff. Unterwegs lernte ich Michael und die französischen Freunde mit absageandiewirklichkeit.de kennen.

Alle waren sie gut drauf.

Beurteilung: Sehr Gut. Gerne wieder.

Viele Grüsse von
ArtJanz

„Kulturserver NRW steht vor wichtigen Veränderungen und braucht Ihre Hilfe: Wir bitten Sie hiermit, darzustellen, was Kulturserver NRW für die heutige Kulturlandschaft in NRW bedeutet und Ihrer Meinung nach bedeuten soll…“

Bitte lest das doch alle mal:

 

http://www.kulturserver-nrw.de/-/culture/detail/55596

so, und jetzt protestiert bitte alle und rettet den Kulturserver NRW

 

Greetz
ArtJanz

Szene Ratinger Strasse, Düsseldorf. Heimos Blues Corner mit einem Fähnchen „Welcome“ an der Tür und 54 ausstellenden Künstlern. Und alle waren sie da.
Wanja, VoFi und Tschibbi mitten unter ihnen. Die Drei stellten auch je ein Bild aus. Fotografien – gut gemacht und gut gerahmt.
Die Künstler zeigten untereinander ihre Arbeiten und waren stolz auf sich selber und darauf das sie sich mal wieder zeigen konnten. Dann sah ich den ersten „roten Punkt“! Volker Fischers Bild war nun nicht mehr sein eigenes. Und dann war auch noch beim Tegern-Peter ein „roter Punkt“ zu sehen. Super.
Später schneite die Wanja herein und das im wahrsten Sinne des Wortes. Verkleidet als Weihnachtsfrau mit weissen Watte-Haaren, einem roten Mäntelchen und einer rote Mütze. Ein herrliches Bild für die Galerie. Dann hatte Sie auch noch lauter Geschenke dabei. Ich bekam ’ne Flasche roten Pierot, aufgemacht als Weihnachtsbaum. Süß.

 

bc_wanja.jpg

 

Dieser Abend war spassig und wir hatten gemeinsam viel Freude. Die halbe Truppe von „ArtFakt 2010“ war anwesend und die Stimmung war ausgelassen. Muse Marianne war auch dabei. Das rundete das gesamte Geschehen zusätzlich positiv ab.

 

Viele Grüße
Euer ArtJanz

 

🙂

 

(Wenn die Fotos des jungen Herrn Fischer, www.projectbv.com, angekommen sind, gibt es hier auch einige Impressionen zu sehen.)

Freitag besuchten wir vier Ausstellungseröffnungen. Hier ein paar Fotos zweier derer:
Erst mal die Bilker Strasse 16:

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Hier die Galerie Lausberg in der Mühlengasse 3:

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lausberg_1107_3.jpg lausberg_1107_4.jpg

Bis bald
ArtJanz

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