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WP8, draussen regnets, die Tür geht auf. Sind schon einige Leute da. Doch zuerst stellt sich mir eine der Künstlerin vor. Sie lässt sich vor ihrer „Fotowelt“ ablichten. Großartige Arbeit. Tausende kleiner, rechteckiger Fotoschnipsel mit Stecknadeln zu einem riesigen Kreis, Duchmesser ca. 1meter50, direkt an die Wand gepiekst. Und diese Schnipsel waren auch vereinzelnt im ganzen Ausstellungsraum angebracht. Sie teilten sich die freien Flächen mit den Lichtpunkten einer stehenden Disco-Kugel, d.h. auch die Lichtpunkte waren im ganzen Raum verteilt.
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An der anderen Wand hingen Fotografien von meist komischen Figuren hinter einem Schleier aus, sagen wir Duftsäckchen ohne Geruch, von der anderen Künstlerin. Kölnerinnen, alle beide. Und dann wurde es fast voll im Künstlerverein. Die Frau hinter der Theke legte algerische Rai-Musik auf, das Licht verschleierte die Atmosphäre, die Gespäche überlagerten die Musik. Stimmung kam auf. Bekannte Visagen und unbekannte Gesichter vermischten sich. Die Musik ging ihren Weg und änderte sich in südamerikanische Latinoballaden.
Sogar 2 Artfakt2010-Mitglieder, Herr Fischer und meine Wenigkeit, waren anwesend und diskutierten lebhaft mit den Kölner Gästen. Dabei trafen wir alte und neue Gespächspartner und hatten alle gute Laune. Der Abend ist gelungen und geht noch weiter, ohne mich, denn ich sitze jetzt hier, schreibe diesen Blog und werden langsam müde. Morgen früh gehts nach Schloß Neersen, da zeigt ne Ungarin ihre Arbeit, im klassisch konservativem Stil.

 

Bis bald, und viel Spass noch,
ArtJanz