You are currently browsing the monthly archive for November, 2007.
Wir waren am roten Teppich. Bei Regen und Kälte. Unter hunderten von Presseleuten neben den warmen Scheinwerfern. Ganz toll.
Als wir im Pressezentrum der Düsseldorfer Stadthalle zur Anmeldung gingen, standen wir völlig unerwartet nicht auf der Liste der akkreditierten Journalisten. Son Ärger. Doch dann hat Wanja (Projektleiterin von ArtFakt 2010) das Heft in die Hand genommen. Und plötzlich hatten wir die Security an der Backe. Aber sie hat alles geregelt! Positiv.

RuckZuck standen wir bei den Pressefotografen. Und dann regnete es aber wir standen im trockenen. Auch positiv. Und dann kamen die ersten Prommis über den
roten Teppich und wir ganz nah dran. Knips knips die Kamera.

Da kam gerade die Feldbusch und danach der Kerner, hey cool, der Lauterbach auch. H.A. Schult und seine Muse, prima. Und jetzt das große Highlight, Sophia Loreen. Wow, sie strahlte Anmutung aus.
Da die Uschi, die Glas und der Henri, die Maske. Ganz toll, sie kümmerten sich fast mehr um ihr Publikum als um die Presse. Und alle jubelten. Dann sahen und fotografierten wir noch die Frauen-Fussballwelt- meisterinnen, die ganze Mannschaft. Jetzt ging es langsam dem Ende zu. 100te Proms waren es insgesamt und die meisten habe ich gar nicht erkannt, aber sie ware es.

Zum Schluss wollten wir zwar noch in die Stadthalle aber ohne diese Akkreditierung lies uns die Sicherheit einfach nicht rein zu den Stars der Bambi-Verleihung. Aber es war ein besonders aufregender Nachmittag. Nur der Regen und die Temperaturen passten nicht.

Greets
Artjanz

Kunstraum. Salzmannbau. Rüdiger Wich informierte das um 19:00 Uhr geladen ist. Gerade zum Aufbruch rief noch Marianne an und wir gingen gemeinsam dorthin. In den großen, hellen Räumen war eine angenehme und stilvolle Ausstellung dreier Meisterschüler(in) zu erleben. Sandro Streudler machte die Illusion zur Realität, indem er Vorstellungsmöglichkeiten präsentierte. Carsten Gliese sprach in seiner Arbeit von „offenbar parasitäre Architekturwucherungen“ und der „quasi organischen Abhängigkeit“ der künstlerischen Arbeit in der Architektur. Als drittes war Tanja Bogo die „Schein und Sein“ der echt imitierten Materialien hinterfragte und die Aufgabe der Imitationen in der (amerikanischen?) Realität beleuchtete und künstlerisch hinterfragte. -

Als ersten saß der Boppart in der Empfangshalle. Dann trafen wir Tschibbi, der gerade seinen „Senf“ dazu gab und verteilte. (Immendorf sollte doch posthum zum Ehrenmitglied im Malkasten erklärt werden, …). Später trafen wir noch den jungen Herrn Fischer. Er fotografierte gerade die architektonischen Papp-Modelle im Puppenstadium. Ein paar Leute vom WP8 und einige bekannte Künstler trafen wir auch dort, und freuten uns über den Verlauf der Vernissage.

Gegen zehn wurde der Kunstraum geschlossen und wir trudelten bald wieder zu Hause ein. Der russischer Künstler Alexej (den Nachnamen erfahre ich noch) erklärte mir dass das jetzt nicht mehr die Gegenwart ist und das ein ganzes Leben nur in der Vergangenheit spielt – obwohl damit verdeutlicht wurde, dass die Philososphie auch nicht jedermanns Sache sein muß. Ein angenehmer Abend fand ein nachdenkliches Ende, als ob das immer wäre …
Freitag gibt es im Parkhaus am Malkasten eine Vernissage, auch um 19:00 Uhr. Schaun wir mal …
Gruß
ArtJanz
Heute war dort die Ausstellung von Jan Vedder. Abgefahren. Die Bilder waren schön anzuschauen und passten genau ins Schema. Alle Arbeiten hatten mit Musik zu tun, und das war ja das Thema des Hauses, Sessionmusik live. Diese Hängung hat das Konzept die Stimmung in den Räumen zu untermalen, abzumalen, zu bemalen, wie gemalt. Die Ölbilder auf Leinwand und Papier waren angepasst an diese etwas verruchte Club-Atmosphäre, der nicht an diese gestilten modernen Kunstsalons erinnerte. Theo, dem seine Aufgabe als Organisator Spass machte, gefiel die Ausstellung und die Gesamtidee ziehmlich gut. Dem Publikum scheinbar auch. Jan Vedder freute sich.
![]()
Dann traf ich Karim, der kam auch aus Neumühl (genau wie ich). Er war prima drauf. Genau wie die vielen super netten Kunststudenten oder solche die den Draht dazu haben. Endlich mal interessante Gespäche, die über die konventionellen Grenzen hinausgingen und dabei nicht ins Leere verliefen.
Unter den Gästen waren ethliche interessante Leute. Z.B. der russischen Bühnenbildner, schick gekeidet, sehr präsent und einprägend. Oder Nesha, der Performance-Künstler, der ständig bei seiner Aufführung gestört wurde, weil viele nicht begriffen, das die Show schon angefangen hatte. Seine vielen Videos sind bei YouTube, unter “Nesha+Düsseldorf“ zu finden. Und dann gab es noch eine experimentelle Industial-Elektronics Truppe da, die mit Geräuschen arbeitete. Die Kombination der Musiker ergab ein aufeinander abgestimmtes Ensemble die teilweise an die frühen Pink Floyed erinnerten, nur viel, viel moderner. Alles independent und live.
![]()
Diese Premiere hatte schon den Faktor „Extra“, der dieser Party das Besondere gab. Es waren Leute dort, die zeigen wollten was sie konnten, und sie konnten was zeigen was sie wollten. Nämlich sich selber. Jan hatte lauter solche Gäste zur Eröffnung mitgebracht. Und seine Bilder passten sich automatisch an die Situation an.
Dann meldete meine Uhr, die letzte Bahn nahte heran. Musste ich denn jetzt schon gehen? – Jetzt, also noch heute oder besser schon morgen, sitze ich hier am „Apfel“ und schaue mir die Fotos an: „Tolle Leute heute, volle Leute heute, papperlapapp, Patte ist knapp …, der Kaplan klebt Pappklappplakate an. Papperlapapp. Tolle Leute heute.“
Dort hab gab es einige Freaks mit denen ich gerne mal zusammenarbeiten würde. Am liebsten im Projekt bei ArtFakt 2010. Mit Jan Vedder gibt es noch Gespräche und Ideenaustausch, demnächst.
Das war ein guter Tag heute. Auf weitere solch fantasievoller Vernissagen würde ich gern eingeladen werden. Und, man sieht sich wieder! Sicherlich.
Bis dahin wünsche ich meinen neuen Bekannten und allen Lesern eine schöne Zeit.
Ciao
ArtJanz
Besondere Bedingungen bedürfen besonderer Besorgnis
(ArtJanz)
![]()
WP8, draussen regnets, die Tür geht auf. Sind schon einige Leute da. Doch zuerst stellt sich mir eine der Künstlerin vor. Sie lässt sich vor ihrer „Fotowelt“ ablichten. Großartige Arbeit. Tausende kleiner, rechteckiger Fotoschnipsel mit Stecknadeln zu einem riesigen Kreis, Duchmesser ca. 1meter50, direkt an die Wand gepiekst. Und diese Schnipsel waren auch vereinzelnt im ganzen Ausstellungsraum angebracht. Sie teilten sich die freien Flächen mit den Lichtpunkten einer stehenden Disco-Kugel, d.h. auch die Lichtpunkte waren im ganzen Raum verteilt.
![]()
An der anderen Wand hingen Fotografien von meist komischen Figuren hinter einem Schleier aus, sagen wir Duftsäckchen ohne Geruch, von der anderen Künstlerin. Kölnerinnen, alle beide. Und dann wurde es fast voll im Künstlerverein. Die Frau hinter der Theke legte algerische Rai-Musik auf, das Licht verschleierte die Atmosphäre, die Gespäche überlagerten die Musik. Stimmung kam auf. Bekannte Visagen und unbekannte Gesichter vermischten sich. Die Musik ging ihren Weg und änderte sich in südamerikanische Latinoballaden.
Sogar 2 Artfakt2010-Mitglieder, Herr Fischer und meine Wenigkeit, waren anwesend und diskutierten lebhaft mit den Kölner Gästen. Dabei trafen wir alte und neue Gespächspartner und hatten alle gute Laune. Der Abend ist gelungen und geht noch weiter, ohne mich, denn ich sitze jetzt hier, schreibe diesen Blog und werden langsam müde. Morgen früh gehts nach Schloß Neersen, da zeigt ne Ungarin ihre Arbeit, im klassisch konservativem Stil.
Bis bald, und viel Spass noch,
ArtJanz
Zitat:
Wer das Geld liebt, kann nicht frei von Sünde sein.
Wer kein Geld hat, kann von Liebe allein nicht leben.
(Mark Eins)
Im WP 8 gibts „fotovoodoo“, Eröffnung: 10.11. 07, 18:00 Uhr, Kölner Str. 73, Düsseldorf
viel Spass,
ArtJanz
Am “grünen Platz”, den Worringer, gab es im Glashaus es eine Kunstveranstaltung. Tobias Tiefenmeister zeigte digitalisierte Elemente auf Leinwänden und auf einem Spiegel strukturiert aufgebracht. Viele interessierte Gäste erörterten angeregt die Kunst und ihrer Perspektiven bei einem heißen Pfefferminztee und einer mediteranen Gemüsesuppe. Dabei fiel Igor Getman mit seiner Foto/Video-Kamara auf. Er und Khatia Gudushauri organisieren zur Zeit den vom Kulturamt unterstützten Kunstpunkt. Klein aber fein, und ein interessantes Publikum ist am Worringer Platz allemal. Tobias Tiefenmeister konnte im Glashaus von allen Seiten bei der Arbeit zugeschaut werden. Die Distanz zwischen Galerie und Öffentlichkeit verschwomm ineinander.
![]()
Zusätzlich war es schön dort 2/3 ArtFakt 2010 und Unterstützer zu treffen. So wurde der Abend noch schöner und die Suppe noch leckerer. Der junge Herr Fischer machte wieder viele Fotos, die er mir auch für diese Reportage unter dem Label projectbv.com zur Verfügung stellt.
Tschö mit ö
ArtJanz
![]()
Zeche Zollverein. Beeindruckend.
Nachdem uns ein ortskundiger Kollege erstmal die Zeche und die nahe Umgebung anschaulich gemacht hat, da dachten wir schon das da der richtige Ort für eine Präsentation der ArtFakt Kunstaktion sein könnte. Dabei sahen wir nur die Anlage von „Schacht XII“. Dort gibt es eine freitragende 55m lange Rolltreppe zum Kongresszentrum, in den Glutfarben der Kohle illuminiert und einen restaurierten Förderturm, auch beleuchtet d.h. angestrahlt aus allen Richtungen.
Dort haben sich viele Designer-Firmen und Designer-Schulen angesiedelt. Da konnte einiges an stetigen Verkaufsständen besichtigt werden. Ein kreatives Zentrum der Stadt und der Region
KunstQuadrate
Pünktlich um 20:00 Uhr wurde eine multiple Ausstellung eröffnent. Dort gab es 3 große Hallen, vollgestopft mit kreativen Ergüssen, die zu besichtigen waren. Galerien und Künstler aus allen Bereichen präsentierten ihre Arbeiten. Fotografie, Malerei, Bildhauerei, Installationen und MultiMedia Kunst wurden auf Quadraten für den visuellen und auditiven Genuss angeboten. Quadrate, 2 m mal 2 m, vertikal (Galerien un Fotografen/innen) und horizontal (bildende Künstler/innen), das war das Konzept der großen Exibition im Mittelpunkt des Essener Kreativitäszentrums. Die Macher der „contemporay ruhr art“ ließen sogar die Anwesenden an Schaffensprozess über eine SMS-Aktion teilhaben.
![]()
Nachdem wir hunderte von Kunstquadraten besichtigt hatten, war die Stimmung auf dem Höhepunkt, der Überblick jedoch (zumindest bei mir) dahin. Richtig großes Kino, richtig gut. Ich will jetzt nix falsches sagen, aber 500 – 700 Besucher oder mehr waren anwesend und kommunizierten rege miteinander über die einzelnen Ausstellungquadrate, von denen jedes sein eigenes Konzept besaß und erfasst werden wollte. D.h. es gab etwas zu erforschen und das Essener Publikum suchte und beschäftigte sich damit.
Wir knüpften einige, oder besser viele Kontakte mit Künstlern aus der Region und zu Galerien Bundesweit. Die Kontaktbörse für Künstler und Liebhaber war an diesem Tag in Essen auf Zeche Zollverein. Die KHE 2010 war dort bei vielen Beteiligten und Besuchern auch ein wichtiges Thema und bot weiteren Gespächsstoff. Die Kunstquadrate 08 werde ich nicht verpassen. Übrigens: Wir trafen dort auch unsere Projekleiterin von ArtFakt 2010, die Wanja Richter-Koppitz. Sie war auch richtig gut drauf… Und wenn wir unser „Triptychon mit Kunstwagen“ in Essen vorstellen können, wäre es positives Zeichen, die Zeche Zollverein auf unserer Seite zu wissen.
![]()
„keine atempause, geschichte wird gemacht – es geht voran“ (Zitat: Peter Hein)
Grüße
ArtJanz
![]()
KunstQuadrate
Pünktlich um 20:00 Uhr wurde eine multiple Ausstellung eröffnent. Dort gab es 3 große Hallen, vollgestopft mit kreativen Ergüssen, die zu besichtigen waren. Galerien und Künstler aus allen Bereichen präsentierten ihre Arbeiten. Fotografie, Malerei, Bildhauerei, Installationen und MultiMedia Kunst wurden auf Quadraten für den visuellen und auditiven Genuss angeboten. Quadrate, 2,00 m mal 2,00 m, vertikal (Galerien und Fotografen/innen) und horizontal (bildende Künstler/innen), das war das Konzept der großen Exibition im Mittelpunkt des Essener Kreativitäszentrums. Die Macher der “contemporay ruhr art” ließen sogar die Anwesenden an Schaffensprozess über eine SMS-Aktion teilhaben.
Nachdem wir hunderte von Kunstquadraten besichtigt hatten, war die Stimmung auf dem Höhepunkt, der Überblick jedoch (zumindest bei mir) dahin. Richtig großes Kino, richtig gut. Ich will jetzt nix falsches sagen, aber 500 – 700 Besucher oder mehr waren anwesend und kommunizierten rege miteinander über die einzelnen Ausstellungsquadrate, von denen jedes sein eigenes Konzept besaß und erfasst werden wollte. D.h. es gab etwas zu erforschen und das Essener Publikum suchte und beschäftigte sich damit.
Wir knüpften einige, oder besser viele Kontakte mit Künstlern aus der Region und zu Galerien Bundesweit. Die Kontaktbörse für Künstler und Liebhaber war an diesem Tag in Essen auf Zeche Zollverein. Die KHE 2010 war dort bei vielen Beteiligten und Besuchern auch ein wichtiges Thema und bot weiteren Gespächsstoff. Die Kunstquadrate 08 werde ich nicht verpassen. Übrigens: Wir trafen dort auch unsere Projekleiterin von ArtFakt 2010, die Wanja Richter-Koppitz. Sie war auch richtig gut drauf…
![]()
Viele Grüße
Euer ArtJanz
